Finanzminister feiert im März Rekordeinnahmen

Berlin. Der anhaltende Aufschwung treibt die Steuereinnahmen in die Höhe. Im März nahmen Bund und Länder 7,2 Prozent mehr Geld von Bürgern und Wirtschaft ein als im gleichen Monat des Vorjahres, wie das Bundesfinanzministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Mit einem Steueraufkommen von demnach 55,4 Milliarden Euro war der vergangene Monat nach einem Bericht des Düsseldorfer „Handelsblatts“ hinsichtlich der Steuern der einnahmestärkste März aller Zeiten.

Die öffentlichen Kassen profitierten im März wie bereits in den Vormonaten von dem laut Finanzministerium „breit angelegten Konjunkturaufschwung“ sowie vom weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit im ersten Quartal. Bei der Lohnsteuer gab es im März ein Plus von 7,5 Prozent, für das gesamte erste Quartal von 7,0 Prozent. Die gemeinschaftlichen Steuern von Bund, Ländern und Kommunen insgesamt, zu denen auch die veranlagte Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Mehrwertsteuer gehören, stiegen im Monatsvergleich um 6,8 Prozent, im Quartalsvergleich um 4,1 Prozent.

Ein deutliches Plus von 6,9 Prozent gab es im März auch bei den reinen Bundessteuern, darunter besonders die Energiesteuern, Solidaritätszuschlag, Versicherungssteuer und Kfz-Steuer. Für das erste Quartal insgesamt weist das Finanzministerium hier noch ein leichtes Minus von 0,4 Prozent verglichen mit dem ersten Quartal 2013 aus. Bei den reinen Ländersteuern gab es im März ein Plus von 22,7 Prozent, im Quartalsvergleich ein Plus von 15,2 Prozent. Die reinen Gemeindesteuern sind in dieser Statistik nicht berücksichtigt. Positiv wirkte sich laut Finanzministerium neben der guten Konjunktur und steigender Konsumneigung der Verbraucher auch der milde Winter aus. Hier könne es allerdings statistisch gesehen in den kommenden Monaten deswegen bei saisonbereinigten Daten zu Ausgleichseffekten kommen.