Die FDP kommt in Umfrage wieder auf fünf Prozent

Berlin. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, würde die FDP wieder ins Parlament einziehen. Das geht aus dem neuen Wahltrend für „Stern“ und RTL hervor. Demnach legt die Partei um einen Prozentpunkt zu und käme erstmals seit September wieder auf fünf Prozent der Wählerstimmen.

Im letzten Wahltrend, zwei Tage vor der Wahl vom 22. September 2013, lagen die Liberalen bei fünf Prozent. Bei der Wahl holten sie aber nur 4,8 Prozent und verpassten den Einzug in den Bundestag. Der erste Wahltrend nach der Wahl, veröffentlicht am 1. Oktober, sah die Partei bei vier, zwischendurch sank der Wert sogar auf drei Prozent.

Union (42 Prozent), SPD (24 Prozent) und Linke (zehn Prozent) bleiben im Vergleich zur Vorwoche gleich. Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt und kommen auf zehn Prozent. Die AfD verliert erstmals seit der Wahl und kommt auf vier Prozent (minus eins).

Wenn die beteiligten Parteien auch nicht von der frischgebackenen Großen Koalition profitieren – ihre Vertreter tun es, ebenso wie Oppositionspolitiker. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kann sich im Ranking im Vergleich zum letzten Ranking Ende Mai von 67 auf 70 Punkte verbessern und bleibt beliebteste Politikerin. Auf Platz zwei folgt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 65 Punkten (plus zehn). Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) belegt Platz drei mit 59 Punkten.

Ebenfalls zulegen können Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, 56 Punkte, plus sieben), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD, 55 Punkte, plus zehn), Innenminister Thomas de Maizière (CDU, 53 Punkte, plus acht), und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU, 51 Punkte, plus acht). Noch vor den ersten Oppositionspolitikern liegt Familienministerin Manuela Schwesig (49 Punkte). Die repräsentative Befragung des Instituts Forsa erfolgte zwischen dem 16. und 20. Dezember.