Schlag gegen Neonazi-„Werwölfe“ – Kontakte nach Hamburg

Hamburg. Mit einer europaweiten Razzia ist die Polizei gegen die mutmaßlichen Gründer einer rechtsterroristischen Vereinigung vorgegangen. Diese nennt sich „Werwolf-Kommando“ – nach der von der SS gegründeten Untergrundtruppe, die Anschläge auf die Alliierten verüben sollte. Durchsucht wurden Wohnungen in der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland. Auch in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern filzten Polizisten Wohnungen von zwei Neonazis, die seit Jahren in der Hamburger Gruppe „Weisse Wölfe Terrorcrew“ agieren. Ziel des „Werwolf-Kommandos“ sei es, das System der Bundesrepublik zu beseitigen, hieß es. Festgenommen wurde niemand. Es gebe keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne.