Städte haben kein Geld, um Straßenschäden im Winter auszubessern

Erfurt. Der Städte- und Gemeindebund befürchtet im kommenden Winter Versorgungslücken bei der Straßensanierung. "Um das rund 445 000 Kilometer große Straßennetz zu räumen und die Fahrbahnen zu streuen, kommen auf die Städte und Gemeinden jährlich Kosten in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro zu", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Thüringer Allgemeinen". Der letzte Winter sei hart gewesen, ein Teil der Straßen erneuerungsbedürftig. Dafür sei aber kein Geld da. Das liege an den steigenden Kosten für Sozialausgaben, die von den Kommunen getragen werden müssten, so Landsberg.