CDU beschließt härteres Vorgehen gegen Integrationsverweigerer

Karlsruhe. Die CDU hat nochmals einen deutlich schärferen Kurs in der Integrationspolitik eingeschlagen. "In Fällen von Integrationsverweigerung darf es keine Toleranz mehr geben", heißt es im Leitantrag "Verantwortung Zukunft", der gestern auf dem Parteitag einstimmig angenommen wurde. Parallelgesellschaften dürften nicht akzeptiert werden. Die Integration knüpft die CDU an klare Forderungen: "Wer Deutscher werden will, muss neben Kenntnissen der deutschen Sprachen Kenntnisse unserer Rechtsordnung, Kultur und Geschichte vorweisen." Zuwanderer, die ihren Pflichten nicht nachkämen, könnten ihr Aufenthaltsrecht und ihre Leistungsansprüche verlieren.