Neue Vorwürfe gegen CSU wegen Studien der Staatskanzlei

München. SPD und Grüne erheben neue Vorwürfe gegen die CSU im Zusammenhang mit umstrittenen Meinungsumfragen der Staatskanzlei.

Bayerns SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher sagte, es gebe eine weitere 140 000 Euro teure sogenannte Resonanzstudie aus dem Jahr 2002, die der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in Auftrag gegeben habe. Er habe damit auf Kosten der Steuerzahler seine Kanzlerkandidatur vorbereitet. Im Sommer hatte bereits eine andere Studie der Staatskanzlei für Wirbel gesorgt. Darin empfehlen Meinungsforscher, sich bei der politischen Auseinandersetzung "eventuell auch" auf den Koalitionspartner FDP zu konzentrieren.