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Sprengsatz auf Polizisten

Einen Sprengsatz haben bei den Protesten gegen die Sparpolitik der Regierung in Berlin vermummte Unbekannte aus einem Block linksgerichteter, teils vermummter Demonstranten heraus auf Polizisten geworfen. Nach Angaben eines Polizeisprechers handelte es sich offenbar um einen selbst gebauten Sprengsatz, der möglicherweise mit Nägeln oder Glasscherben gefüllt war. Insgesamt 15 Beamte wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.

Den Schwerverletzten wurden "Gegenstände" herausoperiert, sie erlitten trotz Schutzkleidung offene Fleischwunden. "Das waren Mordversuche", sagte der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg. "Es kann und darf für Angriffe auf Polizeibeamte keinerlei politische Legitimation geben", sagte Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD).