Asylpolitik

Schweden rückt nach rechts – Flüchtlingsmodell gescheitert

Man stelle sich vor, am Jungfernstieg würden Rechtsradikale Werbung gegen Bettler schalten – in der U-Bahn-Station Östermalmstorg im Herzen Stockholms haben die Schwedendemokraten genau das getan: „Entschuldigen Sie die Unordnung hier in Schweden. Wir haben ein ernstes Problem mit organisierter Bettelei. Internationale Banden profitieren von der Verzweiflung der Menschen. Unsere Regierung tut nicht, was nötig ist. Aber wir werden es tun und wachsen in Rekordgeschwindigkeit ...“

Man stelle sich vor, am Jungfernstieg würden Rechtsradikale Werbung gegen Bettler schalten – in der U-Bahn-Station Östermalmstorg im Herzen Stockholms haben die Schwedendemokraten genau das getan: „Entschuldigen Sie die Unordnung hier in Schweden. Wir haben ein ernstes Problem mit organisierter Bettelei. Internationale Banden profitieren von der Verzweiflung der Menschen. Unsere Regierung tut nicht, was nötig ist. Aber wir werden es tun und wachsen in Rekordgeschwindigkeit ...“

Foto: Berti Ericsson / picture alliance / dpa

Neben Deutschland nehmen die Skandinavier die meisten Flüchtlinge auf. Die Asylpolitik ist liberal, doch nun rüsten die Rechten auf.

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