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Im Wahlkampf spielte sogar „Nessie“ eine Rolle

Selbst das Ungeheuer von Loch Ness wurde im Wahlkampf um ein „Yes“ oder „No“ der Schotten zur Unabhängigkeit instrumentalisiert. Seitdem die „Daily Mail“ unlängst ein Foto druckte, das angeblich „Nessie“ im Windermere-See im nordenglischen Cumbria zeigt, wird hitzig über die politische Positionierung der sagenumwobenen Kreatur gestritten. Ist das Seeungeheuer aus Protest gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen nach England ausgewandert?

Ein nebliges Foto, auf dem erkennbar sein soll, dass Nessie mit dem Schwanz ein „NO“ formt, wurde als eindeutige Festlegung gewertet.

„Loch-Ness-Monsterjäger“ Steve Feltham zeigte sich dagegen überzeugt: Nessie „hat keine Verbindung zu England“. Wenn überhaupt, würde sie Unabhängigkeit für Loch Ness fordern. „Das ist die einzige Welt, die Nessie kennt.“