Grenzkonflikt

Schatten über Indien-Besuch von Chinas Präsidenten Xi

Neu-Delhi. China will massiv in Indien investieren und seine Märkte weiter für Produkte aus dem Nachbarland öffnen. Bei einem offiziellen Besuch in Neu-Delhi sagte der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping gestern, es würden zwei Industrieparks gebaut sowie das Schienennetz erweitert. Überschattet wurde das Treffen mit Indiens Premierminister Narendra Modi jedoch von einem Zwischenfall an der gemeinsamen Grenze. Indischen Medien zufolge drangen rund 1000 chinesische Soldaten auf indisches Gebiet vor. 1962 führten China und Indien einen Krieg um die gemeinsame Grenze in der Himalaja-Region. Der Streit ist nach wie vor ungelöst.