Krimkrise

Solidaritätsabgabe für reiche Russen in Planung

Moskau. Das russische Parlament berät über einen Solidaritätszuschlag für Reiche, um unter anderem die hohen Kosten für die Eingliederung der ukrainischen Halbinsel Krim ins russische Staatsgebiet zu bewältigen. Abgeordnete der Duma legten einen Gesetzentwurf vor, wonach Personen, die mehr als eine Million Rubel (rund 21.300 Euro) im Monat verdienen, statt 13 künftig 30 Prozent Einkommenssteuer zahlen müssten. Die Einnahmen werden auf bis zu 13 Milliarden Dollar jährlich geschätzt.