Amerikanische Muslime feiern auf den Straßen von New York

Beamtinnen des New Yorker Strafvollzugs lassen sich vor der der American Muslim Day Parade schnell noch fotografieren. Unter den Dienstmützen tragen sie traditionsgemäß Kopftücher. Der Umzug findet seit 1985 jährlich statt und würdigt den Beitrag, den Muslime zum gesellschaftlichen Miteinander im Großraum New York leisten. Das Ereignis zieht Hunderte von Teilnehmern an und bietet auch einen Basar, auf dem Speisen, Kleidung und Bücher aus den verschiedenen islamischen Nationen verkauft werden. "Der Mann im Sunshine State tut mir leid", sagte Shamas us-Zaman vom Organisationsteam und bezieht sich auf Terry Jones, den Pastor aus Florida, welcher mit der Verbrennung des Korans drohte und weltweit für Aufsehen sorgte. "Wir haben eine Nachricht für diese kranken Menschen: Muslimische Amerikaner respektieren die Bibel, den Koran und andere religiöse Bücher."