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Energiekosten: Ampel will Bürger mit Klima-Bonus entlasten

"Grüne" Atomkraft in Europa: Darum geht es

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Die EU-Kommission will Atomenergie in eine Liste "nachhaltiger" Energieformen aufnehmen. Während Brüssel mit den Plänen insbesondere in Deutschland auf Widerstand stößt, kann sich die französische Regierung in ihrer Energiepolitik bestätigt sehen.

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Gas und Strom werden immer teurer. Mit einem Klimageld will die Ampel die Bürger nun entlasten. Wie hoch der Bonus ausfallen könnte.

Berlin. Weil die Energiekosten immer teurer werden, plant die neue Ampel-Koalition einen sogenannten Klima-Bonus. Damit sollen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland entlastet werden. Was bisher über das Vorhaben bekannt ist.

Klima-Bonus: Ampel will Verbraucher entlasten

Finanziert werden soll der Bonus aus den Einnahmen durch die CO2-Abgaben. Der Bund hat im Jahr 2021 mit dem Emissionshandel so viel eingenommen wie nie zuvor. Insgesamt flossen rund 12,5 Milliarden Euro in die Staatskasse.

„Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung leisten einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung der Energiewende, finanzieren Klimaschutzprojekte und werden außerdem zur Entlastung der Verbraucher genutzt“, erklärte der Präsident des Umweltbundesamtes Dirk Messner am Mittwoch.

Klimageld: So hoch könnte der Bonus ausfallen

Auch im Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grünen ist von einem Klimageld die Rede. Die EEG-Umlage soll abgeschafft werden. Wie viele Euros tatsächlich an die Bürger fließen sollen, steht jedoch noch nicht fest.

Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler sprach sich für eine „Klimadividende“ von 300 Euro je Haushalt aus. „Das Geld sollte schnell an die Haushalte fließen“, sagte er der „Bild“.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels sagte der Zeitung: „Die erste Absenkung der EEG-Umlage um knapp drei Cent wird wohl von den steigenden Energiepreisen aufgefressen. Deshalb müssen wir als Regierung zügig, das heißt noch dieses Jahr, dafür sorgen, dass wenigstens einkommensschwache Gruppen bei den Energiekosten entlastet werden müssen.“ Die Bundesregierung hatte sich bereits im vergangenen Jahr auf einen einmaligen Heizkosten-Zuschuss für Wohngeld-Bezieher verständigt. (afp/jtb)

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