Ausschreitungen

Attacke von Leipzig: Strobl kritisiert SPD-Chefin Esken

Thomas Strobel (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, hat kein Verständnis für die Äußerungen von Saskia Esken zu den Attacken in Leipzig.

Thomas Strobel (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, hat kein Verständnis für die Äußerungen von Saskia Esken zu den Attacken in Leipzig.

Foto: Bernd Weissbrod / dpa

Thomas Strobl reagiert verärgert auf die Aussagen von Saskia Esken zu den Ausschreitungen in Leipzig. Er warnt vor linker Gewalt.

Berlin. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat scharfe Kritik an den Äußerungen von SPD-Chefin Saskia Esken zur Attacke auf einen Polizisten in Leipzig geübt.

„Die Aussagen von Frau Esken sind ein hilfloser, jämmerlicher und kläglicher Versuch, an den falschen Ecken um Sympathien zu buhlen“, sagte Strobl dieser Redaktion.

Thomas Strobl warnt vor Unterschätzung linksradikaler Gewalt

Esken hatte nach dem Vorfall in Leipzig eine Überprüfung des gesamten Polizeieinsatzes in der Silvesternacht gefordert und damit die örtliche Einsatztaktik in Frage gestellt.

Strobl warnte davor, linksextreme Gewalt zu unterschätzen: Diese Tat zeige, dass es ein erhebliches Gewaltpotential durch den Linksextremismus gebe. „Die Sicherheitsbehörden dürfen auf keinem Auge blind sein; Politiker sollten es auch nicht sein“, so Strobl.

Hintergrund: Ausschreitungen von Leipzig – War die Polizeitaktik richtig?

Strobl: „Gewalt gegen Menschen geht gar nicht“

Der CDU-Vize warb zudem für größere Solidarität mit den Einsatzkräften: „Gewalt gegen Menschen geht gar nicht.“ Das gelte besonders bei Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten.

„Wer für unsere Sicherheit den Kopf hinhält, hat Unterstützung und Solidarität verdient – ganz bestimmt keine klugen Ratschläge aus sicherer Entfernung.“ (gau)