Berlin. Für das Lasern von Tattoos gibt es hierzulande bisher kaum Regeln. Obwohl die Nachfrage wächst. Die Bundesregierung will das ändern.

Wie schnell sich der Geschmack ändern kann, das lässt sich im Berliner Stadtteil Kreuzberg leicht studieren. Kaum eine Straße, in der nicht ein Tattoo-Studio seine Dienste anbietet – dazwischen aber steht dieser Laden: Tattoolos. Ein Studio, das eher nach steriler Arztpraxis als Körperkunst aussieht.

Wer hierherkommt, der hat sich anders entschieden, der kann seine Tätowierung auf dem eigenen Körper nicht mehr sehen. Markus Lühr hat das Unternehmen gegründet. Er weiß: An eine Entscheidung für das ganze Leben denken die meisten Kunden beim Tätowieren nicht. „Die Leute machen das unüberlegt und wollen das Tattoo schnell haben“, beobachtet der Unternehmer.

Behandlung kann sogar der Gesundheit schaden

Tattoos sind in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Körperkunst geworden. Das hat die Kassen von Millionen von Tätowierern gut gefüllt – und die Grundlage für den nächsten Millionenmarkt gelegt: Die Entfernung der Tätowierung durch Laserbehandlung. Die Zahl der Studios, die das Weglasern von Tattoos anbieten, ist in den vergangenen Jahren angestiegen – auch weil die Branche kaum reguliert ist. Praktisch jeder kann diese Dienstleistung vornehmen. Und das, obwohl die Behandlung der Gesundheit schaden kann. Die Bundesregierung will das nun ändern.

Vor zehn Jahren noch sei Tattoolos das erste Unternehmen in der Gegend gewesen, erinnert sich Lühr. Heute werde die Konkurrenz von Tag zu Tag größer. Er selbst hat in den vergangenen Jahren 14 weitere Studios in ganz Deutschland eröffnet. Dazu noch eines in der Schweiz und demnächst eines in Barcelona.

Zehn Quadratzentimeter Fläche zum Lasern kosten bei Lühr etwa 100 Euro pro Behandlung. Um ein Tattoo jedoch völlig unsichtbar zu machen, braucht es meist weit mehr als fünf Behandlungen. Bei großflächigen Bildern werden somit einige Tausend Euro fällig. Die Prozedur kann bis zu 18 Monate dauern.

Künftig sollen nur noch Fachärzte lasern dürfen

Tattoos sind längst ein Massenphänomen und gesellschaftsfähig geworden. Wie groß die Branche ist, das lässt sich dennoch nur erahnen. Exakte Zahlen gibt es nicht, auch weil etliche Körperkünstler ihr Geschäft nicht registrieren lassen. Lühr schätzt allein in Berlin die Zahl der Tätowierstudios auf 2.000. Bundesweit sind es nach Expertenschätzung bis zu 20.000.

Ein Tattoo am Steißbein.
Ein Tattoo am Steißbein. © picture-alliance | dpa Picture-Alliance / Rolf W. Hapke / CHROMORANGE

Einer Umfrage das Statistik-Portals Statista zufolge gaben 2017 zehn Prozent der über 18-Jährigen an, dass sie mehrere Tattoos haben, weitere 14 Prozent haben eines. Jeder Fünfte spielt mit dem Gedanken daran, sich eines stechen zu lassen. Mittlerweile gehen die Expertenschätzung von bis zu zwölf Millionen Tätowierten in Deutschland aus. Sie alle sind potenzielle Kunden für eine Laserbehandlung. Bei einer älteren Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahr 2014 zeigten sich hochgerechnet 700.000 Menschen mit ihrem Hautkunstwerk unzufrieden und wollten es entfernen lassen.

Der Eingriff aber birgt Risiken für die Gesundheit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat festgestellt, dass sich bei einer Laserentfernung kleinste Farbteilchen in den Lymphknoten anreichern können. Umso unverständ­licher ist, dass in der Regulierung solcher Behandlungen bislang eine Gesetzeslücke klafft. Bisher darf jedermann diesen Dienst anbieten – völlig egal, ob er Ahnung hat oder nicht. Entsprechend groß ist die Wahrscheinlichkeit, an einen Laien zu geraten.

Bund will unkontrolliertes Geschäft verhindern

„Wo viele Leute die schnelle Mark wittern, wird es gefährlich“, warnt der Regensburger Dermatologe Philipp Babilas, „die Nutzung falscher Geräte oder die falsche Anwendung kann zu schweren Verbrennungen und Narbenbildung führen.“ Im Onlinehandel sind Laser, die als geeignet für die Entfernung von Tattoos angepriesen werden, schon für ein paar Dutzend Euro zu haben. Babilas hält davon nichts: „Das müssen hochwertige Geräte sein“, sagt der Arzt. Diese kosten rund 100.000 Euro.

Dem unkontrollierten Geschäft will die Bundesregierung nun einen Riegel vorschieben. Das Bundesumweltministerium hat eine Verordnung zur Modernisierung des Strahlenschutzrechts erarbeitet, die bereits Ende des Jahres in Kraft treten könnte. Das regelt auch den Schutz vor sogenannter nichtionisierender Strahlung – also etwa Laser oder Ultraschall – zu kosmetischen Zwecken.

Darum tragen diese Menschen Tattoos

Der deutsche Fotograf Ralf Mitsch, der seit rund 20 Jahren in Amsterdam lebt, fotografierte über einen längeren Zeitraum tätowierte Menschen vor hellem Hintergrund, gleichmäßig ausgeleuchtet, pur, dokumentarisch. Entstanden ist die Serie „Why I love Tattoos“ mit mehr als 50 Porträts und Interviews/Zitaten der Abgelichteten. Die 37-jährige Psychologin Nikki ist eine von ihnen. „Ich mag den orientalischen Style, auch wegen der buddhistischen Einflüsse. Die Lotusblume auf meiner Schulter ließ ich mir stechen, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte. Ich ging damals durch eine schwierige Lebensphase. Das Motiv symbolisiert, dass auch aus etwas Dunklem etwas Positives entstehen kann. Mit 18 ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen – einen Drachen, den ich in einem Buch fand. Nun habe ich meine Brust stechen lassen. Ich habe das Limit noch nicht erreicht. Doch der Hals und die Hände müssen ausgespart bleiben. Meine Klienten müssen das Gefühl haben, mir vertrauen zu können. Es gibt leider immer noch das Vorurteil, dass Tätowierte zwielichtige Menschen seien. Meine jüngeren Klienten stehen offener dem Thema gegenüber. Die Tattoos haben sogar einen therapeutischen Ansatz: Das Reden über die Tattoos erleichtert es ihnen, über ihre Probleme zu reden.“
Der deutsche Fotograf Ralf Mitsch, der seit rund 20 Jahren in Amsterdam lebt, fotografierte über einen längeren Zeitraum tätowierte Menschen vor hellem Hintergrund, gleichmäßig ausgeleuchtet, pur, dokumentarisch. Entstanden ist die Serie „Why I love Tattoos“ mit mehr als 50 Porträts und Interviews/Zitaten der Abgelichteten. Die 37-jährige Psychologin Nikki ist eine von ihnen. „Ich mag den orientalischen Style, auch wegen der buddhistischen Einflüsse. Die Lotusblume auf meiner Schulter ließ ich mir stechen, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte. Ich ging damals durch eine schwierige Lebensphase. Das Motiv symbolisiert, dass auch aus etwas Dunklem etwas Positives entstehen kann. Mit 18 ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen – einen Drachen, den ich in einem Buch fand. Nun habe ich meine Brust stechen lassen. Ich habe das Limit noch nicht erreicht. Doch der Hals und die Hände müssen ausgespart bleiben. Meine Klienten müssen das Gefühl haben, mir vertrauen zu können. Es gibt leider immer noch das Vorurteil, dass Tätowierte zwielichtige Menschen seien. Meine jüngeren Klienten stehen offener dem Thema gegenüber. Die Tattoos haben sogar einen therapeutischen Ansatz: Das Reden über die Tattoos erleichtert es ihnen, über ihre Probleme zu reden.“ © Ralf Mitsch | ww.ralfmitschphotography.com
Alberto, 31: „Mit 18 ließ ich mir ein japanisches Symbol tätowieren. Es ist lediglich ein Charakter, nicht mehr und nicht weniger. Ich fand es einfach nur schön. Viele meiner anderen Tattoos haben Bedeutungen, so wie meine Kamera. Ich bin Fotograf. Alles was ich sehe und lerne, übersetze ich mit Tinte auf meinen Körper. Das Tätowieren ist eine Kunstform, die uns ausdrücken lässt und Geschichten auf unseren Körper schreibt. Das letzte Tattoo gibt es nicht. Als nächstes werde ich mein Bein stechen lassen – wieder in Japan.“
Alberto, 31: „Mit 18 ließ ich mir ein japanisches Symbol tätowieren. Es ist lediglich ein Charakter, nicht mehr und nicht weniger. Ich fand es einfach nur schön. Viele meiner anderen Tattoos haben Bedeutungen, so wie meine Kamera. Ich bin Fotograf. Alles was ich sehe und lerne, übersetze ich mit Tinte auf meinen Körper. Das Tätowieren ist eine Kunstform, die uns ausdrücken lässt und Geschichten auf unseren Körper schreibt. Das letzte Tattoo gibt es nicht. Als nächstes werde ich mein Bein stechen lassen – wieder in Japan.“ © Ralf Mitsch | ww.ralfmitschphotography.com
Bobbie, 26, Friseur: „Seit meinem 13. Lebensjahr will ich komplett tätowiert sein. Meine Mutter war natürlich dagegen – für mich wurde das Vorhaben nur noch interessanter. Als ich 18 war ließ ich mir ein Herz mit zwei Fischen auf meine Brust tätowieren. Ich bin wie mein verstorbener Vater im Sternzeichen Fische geboren. Auf meinem Rücken steht: ‘Wenn Du für nichts lebst, stirbst Du für nichts’. Ich lebe für meine Familie. Ich bin Friseur. Auch meine Kollegen sind stark tätowiert. Es ist ein kulturelles Phänomen, doch meine Tattoos sind nur für mich. Eines Tages soll mein Körper inklusive Kopf komplett bedeckt sein. Nur das Gesicht soll etwas frei bleiben.“
Bobbie, 26, Friseur: „Seit meinem 13. Lebensjahr will ich komplett tätowiert sein. Meine Mutter war natürlich dagegen – für mich wurde das Vorhaben nur noch interessanter. Als ich 18 war ließ ich mir ein Herz mit zwei Fischen auf meine Brust tätowieren. Ich bin wie mein verstorbener Vater im Sternzeichen Fische geboren. Auf meinem Rücken steht: ‘Wenn Du für nichts lebst, stirbst Du für nichts’. Ich lebe für meine Familie. Ich bin Friseur. Auch meine Kollegen sind stark tätowiert. Es ist ein kulturelles Phänomen, doch meine Tattoos sind nur für mich. Eines Tages soll mein Körper inklusive Kopf komplett bedeckt sein. Nur das Gesicht soll etwas frei bleiben.“ © Ralf Mitsch | ww.ralfmitschphotography.com
Chyna, 26, Model und Studentin: „Ich ließ mir mit 16 das erste Tattoo auf meinen Bauch stechen: ein Ankh, ein ägyptisches Kreuz. Ich liebe es noch immer, weil es das ewige Leben darstellt. Der Adler ist mein Lieblings-Motiv – sowohl die Tätowierung an sich als auch die Platzierung. Er symbolisiert Freiheit. Gestochen hat es mein guter Freund ‘Tattoo Tand’, von dessen Arbeit ich ein großer Fan bin. Schon als Kind wusste ich, dass ich eines Tages meinen ganzen Körper tätowieren lassen werde. Im Großen und Ganzen haben Tätowierungen eine rein ästhetische Bedeutung für mich. Sie sind heutzutage zur Normalität geworden und Du fällst auf, wenn Du keines hast. Man sollte aber nicht nur einem Trend folgen. Als nächstes werde ich mich auf der Brust stechen lassen. Danach werden weitere folgen.“
Chyna, 26, Model und Studentin: „Ich ließ mir mit 16 das erste Tattoo auf meinen Bauch stechen: ein Ankh, ein ägyptisches Kreuz. Ich liebe es noch immer, weil es das ewige Leben darstellt. Der Adler ist mein Lieblings-Motiv – sowohl die Tätowierung an sich als auch die Platzierung. Er symbolisiert Freiheit. Gestochen hat es mein guter Freund ‘Tattoo Tand’, von dessen Arbeit ich ein großer Fan bin. Schon als Kind wusste ich, dass ich eines Tages meinen ganzen Körper tätowieren lassen werde. Im Großen und Ganzen haben Tätowierungen eine rein ästhetische Bedeutung für mich. Sie sind heutzutage zur Normalität geworden und Du fällst auf, wenn Du keines hast. Man sollte aber nicht nur einem Trend folgen. Als nächstes werde ich mich auf der Brust stechen lassen. Danach werden weitere folgen.“ © Ralf Mitsch | ww.ralfmitschphotography.com
Josje, 34, Tattoo-Shop-Besitzerin, DJ: „Mit 15 haben sich meine Mutter und ich das gleiche kleine Tribal gemeinsam tätowieren lassen. Eigentlich wollte ich das ‘Guns N`Roses’-Kreuz mit den Totenköpfen. Aber ich durfte nicht. Schon als ich klein war, fühlte ich mich von den tätowierten Menschen am Strand angezogen. Dann bekam ich einen Job in einem Tattoo-Shop. Manche Dinge passieren einfach. An meinen Beinen habe ich Sammelsurium an tätowierten Symbolen – unter anderem einen Piraten-Totenkopf mit Herz, der für den Song ‘Pirate love’ des Sängers Johnny Thunders steht. Mein Ex-Mann hat das gleiche Tattoo – es lässt uns wie verrückt tanzen und macht einfach nur glücklich. Vielleicht möchte ich mich noch auf dem Rücken tätowieren lassen, Bauch und Brust bleiben aber frei.“
Josje, 34, Tattoo-Shop-Besitzerin, DJ: „Mit 15 haben sich meine Mutter und ich das gleiche kleine Tribal gemeinsam tätowieren lassen. Eigentlich wollte ich das ‘Guns N`Roses’-Kreuz mit den Totenköpfen. Aber ich durfte nicht. Schon als ich klein war, fühlte ich mich von den tätowierten Menschen am Strand angezogen. Dann bekam ich einen Job in einem Tattoo-Shop. Manche Dinge passieren einfach. An meinen Beinen habe ich Sammelsurium an tätowierten Symbolen – unter anderem einen Piraten-Totenkopf mit Herz, der für den Song ‘Pirate love’ des Sängers Johnny Thunders steht. Mein Ex-Mann hat das gleiche Tattoo – es lässt uns wie verrückt tanzen und macht einfach nur glücklich. Vielleicht möchte ich mich noch auf dem Rücken tätowieren lassen, Bauch und Brust bleiben aber frei.“ © Ralf Mitsch | ww.ralfmitschphotography.com
Holger, 39: „Tattoos sind wie ein Tagebuch, ein Album meines Lebens. Jedes Tattoo erinnert mich daran, wer ich war, mit wem ich zusammen war, wo und warum. Wenn ich in den Spiegel schaue, denke ich: hier war ich in Jordanien, das Tattoo erinnert mich an meine Zeit in Marokko. Es ist ein Lebensstil. Das Jüngste meiner drei Kinder will ständig ein Tattoo. Es kaut ständig Kaugummi, um an diese Abziehbilder heran zu kommen.“
Holger, 39: „Tattoos sind wie ein Tagebuch, ein Album meines Lebens. Jedes Tattoo erinnert mich daran, wer ich war, mit wem ich zusammen war, wo und warum. Wenn ich in den Spiegel schaue, denke ich: hier war ich in Jordanien, das Tattoo erinnert mich an meine Zeit in Marokko. Es ist ein Lebensstil. Das Jüngste meiner drei Kinder will ständig ein Tattoo. Es kaut ständig Kaugummi, um an diese Abziehbilder heran zu kommen.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Rene, 44: „Wenn du einmal angefangen hast, kannst du nicht mehr aufhören. Ich werde nächstes Jahr fertig sein, hoffe ich. Ich bin ein wenig betrübt darüber, dass es so trendy geworden ist. Schau’ dir nur die ganzen Fußballer an. Andererseits ist es gut, dass Tattoos so populär geworden sind, da es hilft, ihr verruchtes Image loszuwerden. Ich bin ein glücklich verheirateter Mann mit zwei wunderschönen Töchtern.“
Rene, 44: „Wenn du einmal angefangen hast, kannst du nicht mehr aufhören. Ich werde nächstes Jahr fertig sein, hoffe ich. Ich bin ein wenig betrübt darüber, dass es so trendy geworden ist. Schau’ dir nur die ganzen Fußballer an. Andererseits ist es gut, dass Tattoos so populär geworden sind, da es hilft, ihr verruchtes Image loszuwerden. Ich bin ein glücklich verheirateter Mann mit zwei wunderschönen Töchtern.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Michel, 45: „Ich lebte im Rotlicht-Viertel, wo ich an all’ den Tattoo-Shops vorbei ging. Als ich 15 war, ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen. Danach passierte drei Jahre lang nichts. Als ich 18 war, ließ ich mir neben ein kleines Herz den Namen meiner Freundin stechen. Vor ein paar Jahren habe ich mir das Porträt meines Sohnes tätowieren lassen. Danach öffneten sich die Schleusen.“
Michel, 45: „Ich lebte im Rotlicht-Viertel, wo ich an all’ den Tattoo-Shops vorbei ging. Als ich 15 war, ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen. Danach passierte drei Jahre lang nichts. Als ich 18 war, ließ ich mir neben ein kleines Herz den Namen meiner Freundin stechen. Vor ein paar Jahren habe ich mir das Porträt meines Sohnes tätowieren lassen. Danach öffneten sich die Schleusen.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Sylvie, 29: „Es ist cool, seinen Körper verändern zu können. Traditionelle Schönheit ist einfach nicht so attraktiv für mich.“
Sylvie, 29: „Es ist cool, seinen Körper verändern zu können. Traditionelle Schönheit ist einfach nicht so attraktiv für mich.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Desanka, 30: „Wenn ich am Strand bin, drehen sich Leute immer noch nach mir um – jedoch nicht mehr so viele. Heutzutage haben immer mehr Menschen Tattoos. Ich mag den aktuellen Tattoo-Trend, weil ich es nicht wirklich mag, herauszustechen. Ich fühle mich nun besser.“
Desanka, 30: „Wenn ich am Strand bin, drehen sich Leute immer noch nach mir um – jedoch nicht mehr so viele. Heutzutage haben immer mehr Menschen Tattoos. Ich mag den aktuellen Tattoo-Trend, weil ich es nicht wirklich mag, herauszustechen. Ich fühle mich nun besser.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Roberto, 23: „Als ich 16 Jahre alt war, starb mein Vater und ich ließ mir die Tränen stechen. So begann alles. Ich werde weitermachen. Ich bereue nichts.“
Roberto, 23: „Als ich 16 Jahre alt war, starb mein Vater und ich ließ mir die Tränen stechen. So begann alles. Ich werde weitermachen. Ich bereue nichts.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Drian, 28: „Ich bekam meine erste Tätowierung zu Hause – einfach so, auf dem Sofa. Ich mache weiter, weil es da draußen so viele gute Tätowierer gibt. Es ist wie das Sammeln von Kunst. Es ist eine Ehre, ihre Arbeit zu tragen.“
Drian, 28: „Ich bekam meine erste Tätowierung zu Hause – einfach so, auf dem Sofa. Ich mache weiter, weil es da draußen so viele gute Tätowierer gibt. Es ist wie das Sammeln von Kunst. Es ist eine Ehre, ihre Arbeit zu tragen.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Tim, 36: „Ich kann mir Original-Kunstwerke nicht an die Wand hängen, deswegen lasse ich sie mir auf die Haut stechen.“
Tim, 36: „Ich kann mir Original-Kunstwerke nicht an die Wand hängen, deswegen lasse ich sie mir auf die Haut stechen.“ © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
Das gesammelte Werk mit über 50 Porträts und dazugehörigen Zitaten ist in einem Buch zusammengetragen und kann unter http://whyilovetattoos.com ersteigert werden. Das Fotoprojekt „Why I love Tattoos“ war bereits auf mehrern Festivals und Ausstellungen vertreten.
Das gesammelte Werk mit über 50 Porträts und dazugehörigen Zitaten ist in einem Buch zusammengetragen und kann unter http://whyilovetattoos.com ersteigert werden. Das Fotoprojekt „Why I love Tattoos“ war bereits auf mehrern Festivals und Ausstellungen vertreten. © Ralf Mitsch | www.ralfmitschphotography.com
1/14

„Für die Tattoo-Entfernung ist vorgesehen, dass Laseranwendungen zur Entfernung von Tätowierungen künftig Fachärzten und Fachärztinnen vorbehalten bleiben“, sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums. Denn auch wenn die Laseranwendung aus kosmetischen Gründen erfolgt, sei bei der Durchführung fachärztliche Expertise erforderlich.

Das beutetet, viele Unternehmen, die diese Laserbehandlung bislang anbieten, müssen wohl ihr Personal durch Fachkräfte aufstocken. Das Ministerium rechnet mit einer Übergangsfrist von drei Jahren, bis derartige Eingriffe allein von Fachleuten durchgeführt werden dürfen. Löhr begrüßt das Gesetz dennoch. Er arbeite jetzt schon mit Ärzten und Heilpraktikern zusammen.