US-Präsident

Medien zeigen Donald Trump mit der Maske des Ku-Klux-Klan

US-Präsident Donald Trump steht nach den gewalttätigen Ausschreitungen in Charlottesville mal wieder im Fokus der Kritik.

US-Präsident Donald Trump steht nach den gewalttätigen Ausschreitungen in Charlottesville mal wieder im Fokus der Kritik.

Foto: KEVIN LAMARQUE / REUTERS

Donald Trump als Mann des rassistischen Ku-Klux-Klan. Gleich mehrere große Medien greifen dieses Bild auf – an prominenter Stelle.

Berlin.  Die fremdenfeindlichen Ausschreitungen im amerikanischen Charlottesville sind weiterhin ein großes Thema – nicht nur in den USA. Vor allem die bestenfalls halbherzig zu nennende Distanzierung Donald Trumps von den rassistischen Grölern und Gewalttätern sorgt für große Empörung.

Redet der US-Präsident einer kriminellen Vereinigung das Wort, die eigentlich überwunden schien? Der Ku-Klux-Klan liefert jedenfalls das Vorbild für Trump-Illustrationen, mit denen internationale Medien in ihren aktuellen Ausgaben aufmachen.

Als Motiv dient in fast allen Fällen – die berüchtigte weiße Maske der Ku-Klux-Klan-Mitglieder. Etwa beim amerikanischen „New Yorker“. Das Magazin präsentiert auf der Titelseite Donald Trump in einem Boot, er pustet dem Segel – in Form der Klan-Maske – kräftig Rückenwind zu.

Ähnlich sieht es der Karikaturist des britischen „Guardian“. Er verpasste Trumps Amtssitz, das Weiße Haus in Washington, ein Dach in Form der spitz zulaufenden Maske mit den Augenschlitzen:

Auch das Magazin „The Economist“ aus Großbritannien verfiel auf das Masken-Motiv – in Form einer Flüstertüte, durch die Donald Trump in die Welt hinaus posaunt:

Und auch der „Spiegel“ kaperte die Ku-Klux-Klan-Maske für sein Titelbild. Die Blattmacher zogen dem US-Präsidenten gleich die Maske über den Kopf: