Rückführung

25 abgelehnte Asylbewerber nach Tunesien abgeschoben

Bundespolizisten begleiten abgelehnte Asylbewerber aus Tunesien im Zubringer-Bus auf dem Flughafen Leipzig/Halle: Das Foto entstand bei einer früheren Abschiebung im April.

Bundespolizisten begleiten abgelehnte Asylbewerber aus Tunesien im Zubringer-Bus auf dem Flughafen Leipzig/Halle: Das Foto entstand bei einer früheren Abschiebung im April.

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Von Leipzig aus sind am Mittwoch 25 Tunesier aus dem ganzen Bundesgebiet abgeschoben worden. Für Sachsens Innenminister ein Signal.

Leipzig.  Abschiebung für abgelehnte Asylbewerber unter anderem aus NRW, Berlin und Hamburg: 25 Tunesier sind am Mittwoch vom Flughafen Leipzig/Halle aus in ihre Heimat geflogen worden. Der Großteil der Tunesier lebte zuletzt in Sachsen, wie das sächsische Innenministerium mitteilte. Zwölf kamen von dort, elf davon hatten zuvor in Haft gesessen.

Vier der Asylbewerber kamen aus Nordrhein-Westfalen, zwei aus Hamburg und einer aus Berlin, die übrigen aus Baden-Württemberg und Hessen. „Die Abschiebung ist ein klares Signal an Ausreisepflichtige und insbesondere diejenigen, die straffällig geworden sind“, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU). „Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen.“

Im ersten Halbjahr waren 623 Migranten in die Maghreb-Staat zurückgeführt worden – eine Verdreifachung. (dpa)

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