Daniela Katzenberger

Sicherheit: Bundeswehr lehnt Blondinen-Auftritt ab

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Die Truppenbetreuung in Afghanistan soll nicht zum Jux werden. Daniela Katzenberger darf nicht zu den deutschen Soldaten reisen.

Leipzig. Nach Stephanie zu Guttenberg, Johannes B. Kerner und dem umstrittenen Talkshow-Auftritt des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will sich die Bundeswehr offenbar nicht mehr instrumentalisieren lassen. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Auftritt der deutschen Trash-Blondine Daniela Katzenberger bei den deutschen Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan abgelehnt. Das ist die offizielle Version, die das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam laut „Leipziger Volkszeitung“ verbreitete.

Das Katzenberger-Management hatte einen Auftritt der TV-Blondine kurz vor Weihnachten angeboten. „Zu gefährlich“ habe man in Potsdam entschieden. Auf die Idee zur Truppenbetreuung war Katzenbergers Management gekommen, nachdem der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel die Reise des Ehepaars Guttenbergs nach Afghanistan kritisiert hatte. Jetzt fehle nur noch der Truppenbesuch des Models Daniela Katzenberger. „Da hätten wenigstens die Soldaten was davon“, hatte Gabriel gesagt.