NDR

Til Schweigers „Tatort“ wird wegen Terrorrszenen verschoben

Til Schweiger hat zwei neue „Tatort“-Folgen produziert. Auch Helene Fischer wird in dem Film zu sehen sein.

Til Schweiger hat zwei neue „Tatort“-Folgen produziert. Auch Helene Fischer wird in dem Film zu sehen sein.

Foto: Christian Charisius / dpa

Til Schweiger wird mit seiner „Tatort“-Doppelfolge nicht am 22. und 29. November zu sehen sein. Grund für die Absage ist die Handlung.

Hamburg.  Die ARD wird den kommenden „Tatort“ von und mit Til Schweiger verschieben, weil er von einem Terrorangriff handelt. „Es passt einfach nicht in diese Wochen, eine Krimireihe zu zeigen, in der es auch um einen terroristischen Angriff geht“, sagte Frank Beckmann, Programmdirektor des verantwortlichen Norddeutschen Rundfunks am Montag in Hamburg.

Der Sender reagiert damit auf die Terroranschläge in Paris am vergangenen Freitag. Die Verschiebung erfolge aus Respekt vor den Opfern. Der Trailer, der für die ursprünglich am 22. und 29. November geplanten Teile und das Finale im Kino wirbt, zeigt unter anderem, wie Terroristen mit einem Raketenwerfer schießen.

Statt der Krimis mit Til Schweiger und Helene Fischer in einer Nebenrolle gibt es zwei andere „Tatort“-Premieren. Am 22. November kommt „Spielverderber“ mit Maria Furtwängler und am 29. November „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“ mit Axel Milberg, Sibel Kekili, Maren Eggert und Lars Eidinger. (epd)