Hamburg. Selbst die gesetzlichen Krankenkassen sagen: Hausarztverträge sind sinnvoll. Doch die Ärzte müssen besser mit Patienten kommunizieren.

Es ist nicht leicht, sich im deutschen Gesundheitssystem zurechtzufinden. Während Patientinnen und Patienten auf der Suche nach der richtigen, schnellen medizinischen Hilfe mehr irren als gezielt zu passenden Behandlern zu laufen, beklagen Ärztinnen und Ärzte in den Praxen erheblich sinkende Netto-Auszahlungen, schimpfen über Bürokratie und einen „Krankenhaus-Minister“ namens Karl Lauterbach (SPD). Andererseits bemängeln die Kliniken im selben Klageton, dass Hunderte Häuser bald aus Geldnot schließen werden. Alle haben recht, übrigens auch Lauterbach in seinem Bestreben, eine Krankenhausreform wenigstens anzugehen.