Hamburg. Die deutsche Sprache strotzt nur so vor Farben. Warum diese grammatikalisch ein Eigenleben führen, erklärt Peter Schmachthagen.

Vorweg die übliche Warnung: Ich bin Sprachautor, aber keine Sprachauskunft. Selbst wenn ich wollte, könnte ich die Flut der Fragen, die sich zu Hunderten unbearbeitet im Ordner sammeln, nicht individuell beantworten. Obwohl ich mir alle Mühe gebe, möglichst viele Zuschriften wegzuschaffen, nimmt der Bestand in der Summe in jeder Woche zu. Deshalb die Bitte, einfache Fragen oder Einfälle, die Ihnen beim Spaziergehen kommen, mit dem Duden zu klären – und die weitere Bitte um Verständnis, dass ich im angesammelten Bestand nun einen Schnitt machen muss.