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Nachspiel

Der HSV Hamburg muss schnell aus den Fehlern lernen

HSVH-Trainer Torsten Jansen am 23. Dezember 2021.

HSVH-Trainer Torsten Jansen am 23. Dezember 2021.

Foto: Eckehard Schulz / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Handballer haben Partien leichtfertig aus der Hand gegeben. Jetzt ist Trainer Torsten Jansen gefordert. Ein Kommentar.

Hamburg. Als sich die Bundesligahandballer des HSV Hamburg (HSVH) am späten Montagabend nach der vermeidbaren 26:27-Heimniederlage gegen den Bergischen HC in die EM-Pause verabschiedeten, wusste kein Spieler so genau, wie das Fazit zum Jahreswechsel ausfallen sollte. Klar, irgendwie durfte man stolz sein auf den Saisonstart mit beeindruckenden Siegen gegen Teams wie die Rhein-Neckar Löwen oder die HSG Wetzlar sowie der insgesamt stärksten Hinrunde eines Aufsteigers seit der Saison 2015/16.

Doch weil die Leistung in den vergangenen Wochen nachließ, Partien leichtfertig aus der Hand gegeben wurden und die Entwicklung insbesondere im Angriffsspiel ausblieb, holte der HSVH in den vergangenen neun Saisonspielen nur noch zwei Siege.

HSVH: Gegner stellen sich besser auf die Handballer in

Statt sieben hätten es auch problemlos mehr als zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone sein können. Der Negativtrend hat vor allem einen Grund: Die Gegner stellen sich immer besser auf den zuvor unbekannten Aufsteiger ein. Zudem lässt sich das junge Team wie vom BHC mit einer einfachen Umstellung zu einer offensiven Abwehr zu leicht verunsichern.

In der Wintervorbereitung ist deshalb in erster Linie Trainer Torsten Jansen gefordert. Er muss das HSVH-Spiel schnell weiterentwickeln und variabler gestalten, um die Gegner mit seinem Team nicht immer vor die gleichen Aufgaben zu stellen. Nur dann kann das Ziel Klassenerhalt frühzeitig erreicht werden.

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