Meinung
Menschlich gesehen

Theresia Rosendorfer: Die Cellistin

Theresia Rosendorfer von den Symphonikern Hamburg.

Theresia Rosendorfer von den Symphonikern Hamburg.

Foto: J. Konrad Schmidt (BFF Professional)

2019 trat die mittlerweile 34-Jährige ihre Stelle bei den Symphonikern Hamburg an. Jetzt durfte sie endlich wieder spielen.

Hamburg. Als Theresia Rosendorfer im Dezember 2019 die erste feste Orchesterstelle ihres Lebens bei den Symphonikern Hamburg antrat, da freute sie sich auf viele spannende Konzerte mit den neuen Kolleginnen und Kollegen – doch nur wenige Monate später kam Corona und damit der Shutdown der Live-Kultur.

Am Montagabend nun konnte die 34-Jährige, die aus dem oberbayerischen Schrobenhausen stammt, endlich wieder mit ihrem Orchester vor Publikum in der Laeiszhalle spielen. „Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut“, sagt die Cellistin, deren Eltern die Karriere ihrer jüngsten Tochter bislang durch die zahlreichen Symphoniker-Livestreams verfolgt haben. „Es war ein unglaubliches Gefühl, wieder auf der Bühne zu sein.“

„Ich bin jetzt Hamburgerin"

Zwar vermisst sie die geliebten Bergwanderungen in ihrer Heimat oder in der Schweiz, doch an ihrem Lebensmittelpunkt gibt es für die Wahlharvestehuderin auch auf lange Sicht nichts zu rütteln: „Ich bin jetzt Hamburgerin, und ich bleibe Hamburgerin!“

( hot )

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