Meinung
Menschlich gesehen

Sarah Fürstenberg filmt nun grün

Sarah Fürstenberg.

Sarah Fürstenberg.

Foto: Benedict Meyer zu Strohe

In dem Kurzfilm „#TheOtherVulva“ klärt die Protagonistin über Genitalbeschneidung auf. Das Besondere: Er wurde nachhaltig produziert.

Hamburg. Sarah Fürstenberg aus Altona will mit ihrer Arbeit etwas bewegen: „Ich glaube, dass es meine Berufung ist, mit Filmen Tabuthemen anzusprechen und sie dadurch mehr in den Vordergrund zu holen“, sagt die 25-Jährige.

In ihrem Kurzfilm „#TheOtherVulva“, der gleichzeitig ihre Abschlussarbeit für die Hamburg Media School ist, klärt eine Protagonistin über Genitalbeschneidung auf. Der Film wurde kürzlich über Plan International veröffentlicht.

Nachhaltigkeit bei Produktion von „#The­OtherVulva“

Zum Nachdenken anregen möchte Fürstenberg nicht nur bei Themen, die vor der Kamera stattfinden: „#The­OtherVulva“ hat sie „grün“ produziert, also auf eine möglichst nachhaltige Umsetzung geachtet.

Dafür hat sie beispielsweise bei der Recherche zum Film statt Google die ökologische Suchmaschine Ecosia genutzt, die große Teile ihres Einnahmeüberschusses an gemeinnützige Naturschutzorganisationen spendet. „Wir haben alle eine Verantwortung. Und die sollte jeder Einzelne tragen“, sagt Fürstenberg.

( kwr )

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