Hamburg. Die Chancen sind da. In der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg kann Olaf Scholz zeigen, was er kann.

„Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende.“ Es ist umstritten, von wem dieses Zitat ursprünglich stammt, aber es ist unumstritten, auf wen es im August 2020 am besten passt: Die Sätze sind wie gemacht für Olaf Scholz, der vor wenigen Monaten, nach seiner gescheiterten Kandidatur um den Vorsitz der SPD, wie der große Verlierer unter Deutschlands Spitzenpolitikern aussah – und jetzt der erste Kanzlerkandidat ist, der für die Bundestagswahl im Herbst 2021 feststeht.