Meinung
Menschlich gesehen

Gunnar Gellersen ist ein Fan der "Waitze"

Matthias Schmoock

Es war eine aufwendige Angelegenheit, den Business Improvement District (BID) Waitzstraße einzurichten. Das wusste auch Gunnar Gellersen, als er 2013 Sprecher des Lenkungsausschusses wurde. An mehr als 100 Sitzungen nahm der hochgewachsene, sportliche Mittfünfziger danach teil – ehrenamtlich.

2018 wurde die umgestaltete Einkaufsstraße eingeweiht, und alles war gut. Nun zwingt eine unglückliche Unfallserie den Vater von zwei erwachsenen Kindern zum Weitermachen. Wieder muss der Projektentwickler mit Büro an der Großen Elbstraße verhandeln, diskutieren, für die „Waitze“ kämpfen. Eine enge Verbundenheit zur Straße hilft ihm dabei. „Ich bin zwar in der Welt herumgekommen, aber Altona treu geblieben“, erzählt Gellersen. Im Altonaer Kinderkrankenhaus geboren, war die Waitzstraße Treffpunkt für ihn und seine Schulfreunde. Seine Erkenntnis: „Ich habe ihre Wandlung miterlebt, das schafft eine besondere Beziehung.“ Wie zum Beweis wohnt er heute zwei Minuten von seiner Traumstraße entfernt. schmoo


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