Trotz guter Zahlen bleibt die Nordbank noch über Jahre ein Damoklesschwert für Hamburg.

Von der HSH Nordbank kommen dieser Tage widersprüchliche Nachrichten: Gestern gab das Institut, zu 85 Prozent im Besitz der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, gute Zahlen bekannt. 2014 erwirtschaftete die Bank einen Gewinn von 160 Millionen Euro – die ersten schwarzen Zahlen seit 2010. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass zwischen den Jahren 2019 bis 2025 staatliche Garantien in Höhe von 2,1 Milliarden Euro fällig werden könnten. Das wäre noch mehr als befürchtet und ein Indiz, wie krisenhaft die Lage bleibt.