US-Serie

Letzte Staffel von „House of Cards“ startet am 2. November

Robin Wright als Claire Underwood in „House of Cards“.

Robin Wright als Claire Underwood in „House of Cards“.

Foto: David Giesbrecht / Netflix / imago/Cinema Publishers Collection

„House of Cards“ startet in die finale Runde – ohne Kevin Spacey. Die letzte Staffel läuft ab Herbst auf Netflix und Sky Atlantic HD.

München.  Netflix startet am 2. November die finale sechste Staffel der US-Serie „House of Cards“. In Deutschland ist sie bei Sky Atlantic HD zu sehen. „Ebenfalls ab dem 2. November und nicht nur in der Originalversion, sondern gleich auch in einer synchronisierten Fassung“, sagte ein Sprecher von Sky Deutschland am Mittwoch.

Netflix gab den Termin auf Twitter bekannt: „The Final Season. November 2. #MyTurn“ heißt es in dem Tweet mit einem Bild von Schauspielerin Robin Wright (52), die mit steinernem Gesicht und strengem Blick in die Ferne schaut.

Der Hashtag „My Turn“ lässt sich als „Jetzt bin ich dran“ interpretieren – künftig rückt Robin Wright noch mehr in den Mittelpunkt des Politthrillers. Für ihre Rolle als Claire Underwood hat sie bereits den Golden Globe bekommen.

Wird Claire Underwood nun US-Präsidentin?

Bisher stand Wright gemeinsam mit Kevin Spacey als rücksichtsloses Politiker-Ehepaar Frank und Claire Underwood vor der Kamera. Spacey ist nun nicht mehr dabei. Netflix hat die Zusammenarbeit mit ihm aufgekündigt, weil ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden. Unter anderem hat der Schauspieler Anthony Rapp („Star Trek: Discovery“) angegeben, als 14-Jähriger von ihm belästigt worden zu sein .

In „House of Cards“ spielte Spacey (59) einen machtgierigen demokratischen Kongressabgeordneten, der zum Präsidenten aufsteigt. Nun könnte seine Frau Präsidentin werden, deren Hang zur Intrige ebenfalls ausgeprägt ist.

Im ersten Trailer zur neuen Staffel hat Netflix das bereits im Frühjahr angedeutet: Da ist Claire Underwood im Weißen Haus zu sehen. Im neuen Tweet bestätigt sich das: Es zeigt sie auf einer Art steinernem Stuhl sitzend – ganz wie die Statue von Abraham Lincoln, dem 16. Präsident der Vereinigten Staaten, im Lincoln Memorial in Washington. (dpa)

Netflix stellt Produktion von "House of Cards" vorläufig ein
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