RTL II

„Naked Attraction“ – die absurdeste Datingshow im Fernsehen

Die Kandidaten stehen in sechs Boxen und zeigen sich komplett hüllenlos.

Die Kandidaten stehen in sechs Boxen und zeigen sich komplett hüllenlos.

Foto: © RTL II / obs

RTL II beweist mit einem neuen Showformat maximale Niveaulosigkeit. Die Show „Naked Attraction“ treibt den TV-Wahnsinn auf die Spitze.

Berlin.  Als Fernsehzuschauer dachte man eigentlich, man habe schon alles gesehen. Kuppelshows gibt es von „Bauer sucht Frau“ bis hin zu „Adam sucht Eva“, wo sogar nackte B-Promis mitmachen, um die große Liebe zu finden. Doch RTL II treibt den TV-Wahnsinn auf die Spitze. Am Montagabend lief auf dem Privatsender das erste Mal „Naked Attraction“.

Fleischbeschau auf RTL II

Das Show-Konzept kurz zusammengefasst: Es wirkt wie eine reine Fleischbeschau. In Boxen stehen sechs nackte Kandidaten, die zuerst ihre unteren Geschlechtsmerkmale zeigen und erst am Ende ihr Gesicht. Das scheint bei der FKK-Kuppelshow nicht ganz so wichtig. Die Kamera hält natürlich auf die Hintern und Brüste.

In der ersten Folge „Naked Attraction“ suchte Gitarrenlehrer Rob ein Nackt-Date. Absurd wurde es dann, als der 26-Jährige vor den bunten Boxen stand und sich sechs Geschlechtsteile anschaute.

Moderatorin Milka (eins Viva-Moderatorin) unterhielt sich dabei mit Rob über Schambehaarung, Intimpiercings und den Bau des Beckens. Rob ganz fachmännisch: „Interessant finde ich, dass die Tätowierung die Eierstöcke betont.“

Penisgrößen entscheiden über das erste Date

Das Pendant für den weiblichen Single: Die künftige Erzieherin Jenny durfte sich die Penisse von sechs Männern aussehen. Milka begeistert: „Jetzt machen wir Window-Shopping“.

Dabei muss der Zuschauer öfters vor Schreck vom Sofa gefallen sein. Das lag dann wohl an Sätzen wie „Schau mal, der zittert ein bisschen.“ – „Ja, der ist aufgeregt. Alles gut!“, „Wird das größer oder bleibt das so?“, oder „Ganz symmetrisch hängt der da ... wie gemeißelt“.

Meinen RTL II und die Kandidaten das ernst? Eine Dating-Show wie auf dem Viehmarkt, fanden auch die Twitter-Nutzer.

(jha)