ARD-Krimi

So ärgerten sich Zuschauer über den improvisierten „Tatort“

Der Ludwigshafener „Tatort“ über einen Mordfall in einem Mundart-Theater fand viel Kritik – im Netz.

Der Ludwigshafener „Tatort“ über einen Mordfall in einem Mundart-Theater fand viel Kritik – im Netz.

Foto: Martin Furch / dpa

Der Ludwigshafener Tatort „Babbeldasch“ sorgte schon im Vorfeld für viel Aufregung. Auch bei den Zuschauern löste er heftige Reaktionen aus.

Berlin.  Eines kann man sicher sagen: Der Tatort „Babbeldasch“ aus Ludwigshafen mit Ulrike Folkerts war kein gewöhnlicher Sonntagabendkrimi. Es war ein Experiment – das leider scheiterte . Entsprechend kontrovers wurde der ARD-Krimi auch in den sozialen Medien aufgenommen. Die Reaktionen reichten von „Definitiv der schlechteste Tatort“ bis zu bissigem Galgenhumor: „Den muss eine Demokratie auch mal aushalten können.“

Der Film wurde hauptsächlich mit Laienschauspielern gedreht und kam ohne Drehbuch aus. Das klingt eigentlich nach einer ziemlich günstigen Filmproduktion. Davon kann im Fall von „Babbeldasch“ aber keine Rede sein. Wie die „Bild“ berichtet, kostete der improvisierte Krimi sogar mehr als die 1,395 Millionen Euro, die eine „Tatort“-Produktion durchschnittlich kosten.

Experiment geht in die zweite Runde

Für Kritiker des Impro-Experiments gibt es zudem eine weitere schlechte Nachricht: Regisseur Axel Ranisch hat mit dem Ludwigshafener Ermittlerteam um Ulrike Folkerts bereits den nächsten Impro-Tatort gedreht. Die Ausstrahlung ist für 2018 geplant. (cla)