Sat.1-Show

Bei „Promi Big Brother“ bröckelt Bens und Marios Bromance

Zoff unter Container-Freunden: Mario Basler (l.) und Ben Tewaag bekamen sich am Dienstag bei „Promi Big Brother“ in die Haare.

Zoff unter Container-Freunden: Mario Basler (l.) und Ben Tewaag bekamen sich am Dienstag bei „Promi Big Brother“ in die Haare.

Foto: SAT.1 / BM

Drei Tage vorm Finale gibt es Ärger im Paradies. Die ach so dicken Kumpel Ben und Mario geraten aneinander. Warum, bleibt rätselhaft.

Berlin.  Drei Tage noch, dann ist es überstanden. Dann können die „Big Brother“-Insassen wieder in ihr altes Leben zurück. Bei einigen scheint es dafür höchste Zeit zu sein, denn inzwischen verlieren sie wahlweise die Nerven oder den Verstand. Überraschend ist das natürlich nicht. Denn ständig beobachtet zu werden, schlaucht ganz schön. Da müsste man schon prominent sein, um damit umgehen zu können.

Aber das wäre wirklich zu viel verlangt von den Bewohnern. Und so verwundert es nicht, dass die tagelange Käfighaltung die Entwicklung diverser Spezies vorangetrieben hat, die weder Noah nach Darwin so auf dem Zettel hatten:

Der angeschossene Puma

Laut Hobbybiologe Mario Basler erkennt man ihn daran, dass er eine Woche lang problemlos durchhält, dann aber in den Jammermodus schaltet und plötzlich für den Rausschmiss nominiert werden will. „Das kotzt mich an!“, schimpfte Mario in Richtung seines bis dato besten Buddys Ben Tewaag. „Du rennst seit zwei Tagen rum wie ein angeschossener Puma!“ „Angeschossener Puma?“, zürnte der zurück. „Ganz falsches Wort. Mach deine Proletensprüche woanders!“ Vorausgegangen war dem Knatsch eine Diskussion zwischen Ben und Jessica Paszka, der zwar die beiden Diskutanten selbst nicht folgen konnten, dafür aber Mario, seitdem besser bekannt als:

Der Erklärbär

Seine schlüssige Zusammenfassung des Geschehens lautete in etwa so: Jessica habe ihm gesagt, dass Ben gesagt hat, wenn er gesagt hat, dass einer gesagt hat ... ob er wohl bitte mal ausreden könne? Also: Sie sagte, er sagte und so war das nämlich. Alles klar?

Das BB-Bunny

Wenn hier schon überall Kameras laufen, dann kann man da ja auch mal seine Brüste reinhalten. Oder seinen Hintern. Oder, weil’s so schön war: noch mal die Brüste. Irgendeiner muss den Job als „Big Brother“-Häschen ja machen. Und es soll mal keiner glauben, dem Mario seinen Rücken zu massieren wäre ein Vergnügen für Jessica. Zumal wenn man dabei auf dessen Po Platz nimmt und mit den Fingern Herzchen formt. Denn dann droht einem Natascha Ochsenknecht Prügel an.

Die blöde Gans

Die bekleckerte sich selbst allerdings auch nicht gerade mit Ruhm. Im Hofnarrenkostüm sollte sie die feinen Herrschaften aus der oberen Etage bespaßen. Das gelang ihr auch ganz ordentlich mit einer Lästerattacke gegen Isa Jank („Es wird heute viel Streit geben, weil sie mir jetzt schon auf den Sack geht“). Dumm nur, dass ihre Mitbewohnerin in der Kanalisation die Entgleisung live mitverfolgen konnte und ein vernichtendes Urteil fällte: „Was für eine blöde Gans.“

Der Lackaffe

Ben ist nicht nur eine jammernde Wildkatze, er überzeugte auch mit niedrigen Ansprüchen an seine zukünftige Partnerin. Wie er sich die vorstelle, wollte Jessica von ihm wissen. „Natürlich“, antwortete Ben. Und zum besseren Verständnis: „Sie sollte ungeschminkt perfekt aussehen.“

Das Kollegenschwein

Und wie macht man sich so richtig schön unbeliebt bei seinen Mitbewohnern? Einfach im Duell um den Verbleib oder den Einzug in den Luxusbereich für sich selbst so viele Jetons einsetzen, dass den drei nachfolgenden Kollegen kaum welche bleiben, um den Gegner zu überbieten. Vielleicht hat sich Mario aber auch einfach verrechnet. 100 Jetons durch 4 Mitspieler ist halt eine knifflige Aufgabe. Wird Zeit, dass die Promis mal wieder an die frische Luft kommen. Drei Tage noch.