ESC-Vorentscheid

Jamie-Lee Kriewitz singt in Stockholm für Deutschland

Die Sängerin Jamie-Lee Kriewitz (l.) bejubelt ihren Sieg am Donnerstag beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) in Köln. Und Moderatorin Barbara Schöneberger freut sich mit.

Die Sängerin Jamie-Lee Kriewitz (l.) bejubelt ihren Sieg am Donnerstag beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) in Köln. Und Moderatorin Barbara Schöneberger freut sich mit.

Foto: Henning Kaiser / dpa

Sie siegte bei „The Voice of Germany“, nun auch beim ESC-Vorentscheid: Jamie-Lee Kriewitz fährt zum Eurovision Song Contest 2016.

Köln.  Jamie-Lee Kriewitz wird Deutschland beim 61. Eurovision Song Contest (ESC) am 14. Mai in Stockholm vertreten. Die 17-jährige aus Springe bei Hannover setzte sich am Donnerstagabend mit ihrem Song „Ghost“ beim nationalen Vorentscheid des populären Gesangswettbewerbs in Köln gegen neun andere Konkurrenten durch.

Beim Zuschauervoting erhielt sie im zweiten Wertungsdurchgang 44,5 Prozent der Stimmen und boxte auch noch die letzten zwei verbliebenen Konkurrenten, Alex Diehl und Avantasia, aus dem Rennen. „Ich werde hart üben und arbeiten“, kündigte Jamie-Lee für Stockholm an.

Schlager, Rock oder Indiepop: Zehn Kandidaten wollten am Donnerstagabend bei der Show „Eurovision Song Contest 2016 – Unser Lied für Stockholm“ das Ticket für die Teilnahme am 61. Eurovision Song Contest lösen. Für jeden Zuschauer war etwas dabei. Die Stilrichtungen reichten von Rock über gregorianischen Gesang bis zu aktuellem Pop. Und selbst Ralph Siegel ist mal wieder dabei.

Nach dem „Kümmertgate“ 2015, als Andreas Kümmert zwar den deutschen Vorentscheid gewonnen hatte, dann aber doch nicht zum ESC fahren wollte, den null Punkten für Ann Sophie beim Song Contest in Wien und dem anschließenden Debakel um die ESC-Teilnahme von Xavier Naidoo, setzte die ARD alles auf den Neuanfang. Nun durfte wieder das Publikum entscheiden, welcher Kandidat nach Stockholm fährt.

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