Wohnzimmerkonzerte

Corona-Konzert: Hyper, hyper im Abenteuerland

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Das war einzigartig: Am Freitagabend sind zahlreiche Musiker in ungewohnter Umgebung aufgetreten - online statt auf der Bühne.

Hamburg. Peter Maffay, Scooter, Pur, Laith Al-Deen, Doro Pesch, Glasperlenspiel, Flo Mega und und und... Künstler unterschiedlichster Couleur treten am Freitagabend räumlich getrennt, in Gedanken aber umso mehr vereint an die Mikros in ihren Studios, Proberäumen oder eigenen Wohnungen - um ihren Fans in Zeiten der Corona-Krise ihre Musik live nachhause zu liefern.

Die einen in einer beispiellosen Aktion der Wohltätigkeitsorganisation "Water is Right" (WIR), die anderen auf Initiative des Hamburger Labels Kontor Records. Und das Beste daran: Auf abendblatt.de können Sie ab 18 Uhr alle Wohnzimmerkonzerte parallel im Livestream verfolgen!

Maffay, Pur und Überraschungen bei "WIR"-Konzerten

In der WIR-Reihe, die auch von der Funke Mediengruppe und damit dem Hamburger Abendblatt unterstützt wird, geht es um 18 Uhr mit Rolf Stahlhofen & Gastone los. Danach geht es in der Regel im 15-Minuten-Takt weiter.

Glasperlenspiel folgen um 18.45 Uhr, Pur um 21 Uhr und Mousse T. mit Gästen um 21.30 Uhr. Um 22.15 Uhr ist Soulmusiker Laith Al-Deen an der Reihe.

Auch Rock-Legende Peter Maffay hat sich innerhalb des Line-ups angesagt, dazu dürfen sich die Zuschauer und Hörer auf weitere Überraschungen freuen.

Hier geht es zum Line-Up der "WIR"-Wohnzimmerkonzerte​

"WIR-"Konzerte mit Maffay

In Hamburg kommt es beim "DJ Delivery Service" von Kontor Records um 21 Uhr zu einem echten "Hyper, Hyper"-Highlight: Dann treten H.P. Baxxter und Scooter für ihren Internet-Gig an die Regler.

Eine Stunde lang spielen die Techno-Pioniere aus dem Norden ihre größten Hits. Bei der House-Party der etwas anderen Art darf natürlich auch eine Pyro-Show nicht fehlen.

Eingeheizt wird den Fans zuvor von den DJs Markus Gardeweg (18 bis 19.30 Uhr) und Jerome (19.30 bis kurz vor 21 Uhr).

"WIR"-Initiator: Debatte über Künstler-Hilfen

"Wir wollen die Menschen feiern, die das öffentliche Leben aufrechterhalten", sagt Rolf Stahlhofen, Gründer der Initiative WIR. "Und wir wollen, dass eine Diskussion darüber in Gang kommt, wie man diese Menschen auch nach der Krise unterstützen kann."

Bereits vor der Gründung der "Water Is Right" Stiftung im Jahr 2011 setzte sich Stahlhofen, Musiker und Mitinitiator der "Söhne Mannheims", dafür ein, dass überall in der Welt ausreichend sauberes Wasser zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht, vor allen in Krisen- und Entwicklungsgebieten.

Bislang konnten die "Water Is Right" Stiftung zwölf Projekte in zehn Ländern dieser Erde realisieren: Für drei Millionen Menschen bedeutet das Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser.

Lesen Sie hier die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog für Norddeutschland.