Digitalmesse

Hamburgs Kreative präsentieren sich beim „SXSW“

Besucher der Digitalmesse «South by Southwest» (SXSW) informieren sich im chinesischen Chengdu-Pavillon.

Besucher der Digitalmesse «South by Southwest» (SXSW) informieren sich im chinesischen Chengdu-Pavillon.

Foto: Wang Ying / dpa

150 Delegierte, 30 Startups: Das ist Hamburgs Rekordbeteiligung bei der Zukunftsmesse „South By Southwest“ in Austin.

Austin.  Die Zukunftsmusik spielt derzeit wieder im texanischen Austin beim „South By Southwest“ (SXSW). War das mittlerweile neun Tage lange Festival bis 1994 noch ein reines Showcase-Treffen mit Konzerten internationaler Newcomer und Geheimtipps der Popmusik (und damit Inspiration für das Reeperbahn Festival), so ist in den letzten Jahren neben Musik und Film der Bereich „SXSW Interactive“ in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt als zukunftweisende Messe für Neue Medien, Soziale Netzwerke, Startups, Gaming, E-Commerce und Multimedia.

30 Hamburger Startups reisten nach Austin

2018 feierten, konferierten und handelten 161.000 Besucher im Musik-Abschnitt, 72.000 im Film- sowie 75.000 im „Interactive“-Bereich, und auch die Hamburger Kultur und Wirtschaft ist seit 2008 von Jahr zu Jahr vermehrt vertreten. Dieses Jahr präsentieren sich noch bis zum 17. März 150 Delegierte der Hamburger Kreativwirtschaft in Austin, organisiert von der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM), dem Reeperbahn Festival, der Hamburg Marketing GmbH und der privaten Plattform Hamburg Startups. Sie brachten nicht nur die vielversprechenden Hamburger Sängerinnen und Bands Gurr, Mavi Phoenix, Lowly, Soak und Ace Tee aus der Hansestadt mit nach Austin, sondern auch 30 Startup-Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen, zum Beispiel das Fernverkehr-Transportnetz Cargonexx.

Wertvolle Möglichkeiten zur Präsentation

„Hamburg und SXSW – das ist inzwischen eine feste Verbindung, die Hamburger Kreativ- und Medienunternehmen kontinuierlich wertvolle Möglichkeiten zur Präsentation und Vernetzung bietet. Allein die Größe der Hamburger Delegation und die Rekordzahl an Startups aus Hamburg belegen die hohe Innovationskraft des Kreativstandorts Hamburg“, hatte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) der Hamburger Delegation mit auf den Weg gegeben. Dass noch Luft nach oben ist, zeigt das Beispiel Berlin: Aus der Hauptstadt reisten 170 Startups zum „South By Southwest“.