Protest gegen mögliche Schließung

Künstler gingen für Savoy-Kino auf die Straße

Foto: Marcelo Hernandez

"Ahoj Savoy!": Eine Initiative stellt eine Broschüre mit Hommagen für das Filmtheater vor. Viele Künstler, wie Peggy Parnass, fordern den Erhalt.

Hamburg. "Ahoj Savoy!" lautete der Schlachtruf der rund 60 Demonstranten, die sich hinter der Band Tuten & Blasen versammelten, um über den Steindamm zu ziehen und für den Erhalt des Lichtspielhauses zu demonstrieren. Ende Juni kehrt das Metropolis-Kino, das dort gastiert, an seine Spielstätte im neuen Metropolis-Haus an der Dammtorstraße zurück. Was dann aus dem Savoy-Kino wird, ist unklar. Vor der Demonstration wurde die druckfrische Solidaritätsbroschüre vorgestellt. Auf 70 Seiten schreiben Hamburger Film- und Kinofreunde, warum die Stadt das Savoy braucht, das erst vor drei Jahren aus dem Dornröschenschlaf erweckt wurde - davor diente es als Schnäppchenmarkt. Fatih Akin, Peggy Parnass, Horst Königstein, Monika Treut, Rolf Becker und andere fordern den Erhalt des Kinos. Die Kulturbehörde will sich im Mai äußern.

Michael Töteberg (Hg.): Ahoj Savoy. VSA Verlag. 70 Seiten, 5 Euro

( (vob) )