ARD-Sendergruppe

Radio Bremen erwirtschaftet 1,4 Millionen Euro Gewinn

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Trotz der positiven Ergebnisse muss die kleinste ARD-Sendeanstalt weiter sparen. Einnahme-Rückgang von 11,5 Prozent erwartet.

Bremen. Radio Bremen erzielt positiven Jahresabschluss: Die kleinste ARD-Anstalt hat 2009 einen Gewinn von 1,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Radio Bremen-Intendant Jan Metzger sagte bei der Präsentation des Jahresabschlusses: „Die Abrechnung des Jahres 2009 zeigt, wie sorgfältig und sparsam Radio Bremen im vergangenen Jahr gewirtschaftet hat.“ Das Ergebnis sei um 2,6 Millionen Euro besser ausgefallen als geplant – und um 3,0 Millionen Euro über dem Fehlbetrag des Vorjahres. Allerdings muss die kleinste ARD-Anstalt den Gürtel enger schnallen. Durch sinkende Einnahmen, blieb die finanzielle Situation von Radio Bremen schwierig, sagte Metzger. „Anders als andere Landesrundfunkanstalten hat Radio Bremen seit Jahren keine Puffer mehr. Wir können praktisch nur noch an unserem ohnehin schmalen Programm sparen.“

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Einnahmequellen für die Anstalt sind die Erträge aus Rundfunkgebühren, Erträge aus dem Finanzausgleich sowie die Erträge aus dem Verkauf von Werbezeiten. Allerdings nehme die Bereitschaft ab, GEZ-Gebühren zu zahlen. Während die ARD von 2009 bis 2016 von einem Rückgang der Gebührenerträge in Höhe von 8,6 Prozent ausgehe, rechne Radio Bremen mit minus 11,5 Prozent.