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Albertinen nimmt besonders schutzbedürftige Flüchtlinge auf

Flüchtlinge am Hamburger Hauptbahnhof: Besonders Schutzbedürftige erhalten im Albertinen in Volksdorf eine neue Bleibe

Flüchtlinge am Hamburger Hauptbahnhof: Besonders Schutzbedürftige erhalten im Albertinen in Volksdorf eine neue Bleibe

Foto: Klaus Bodig / HA

Alleinreisende Frauen und Kinder erhalten in Volksdorf ein Gebäude des Diakoniewerkes. Zahl der schutzbedürftigen Flüchtlinge steigt.

Hamburg. Nach der Asklepios Klinik in Hamburg-Harburg und dem Deutschen Roten Kreuz in Lokstedt stellt auch das Albertinen-Diakoniewerk 65 Plätze für besonders schutzbedüftgie Flüchtlinge zur Verfügung. Das Albertinen, das die bekannten Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen in Schnelsen und Volksdorf betreibt, wird in Volksdorf an der Farmsener Landstraße ein Gebäude für alleinreisende Frauen, Schwangere, Mütter mit kleinen Kindern sowie weitere Schutzbedürftige zur Verfügung stellen. Das sogenannte Richard-Remé-Haus, in dem bisher die Klinik für Geriatrie und physikalische Medizin untergebracht war, wird die Flüchtlinge beherbergen.

Man wolle einen Beitrag zur Entspannung der Lage leisten. "Die räumliche Nähe zum Amalie-Sieveking-Krankenhaus mit seiner Geburtshilfe ermöglicht eine adäquate Versorgung von Frauen vor und nach der Entbindung, die somit nicht nur eine vorübergehende Bleibe, sondern darüber hinaus auch eine kompetente medizinische Betreuung erhalten", sagte Hans-Peter Beuthien, Geschäftsführer des Amalie-Sieveking-Krankenhauses.

Anselm Sprandel, Leiter des Koordinierungsstabes für Flüchtlinge, dankte dem Albertinen-Diakoniewerk und sagte: „Mit der steigenden Zahl der Schutzsuchenden steigt auch die Zahl derjenigen, die besondere Anforderungen an uns hinsichtlich ihrer Unterbringung stellen."