Hamburg

Elb-Schwimmer in Lebensgefahr? Einsatz in Blankenese beendet

Die Feuerwehr im Einsatz an der Elbe (Archivbild).

Die Feuerwehr im Einsatz an der Elbe (Archivbild).

Foto: TV News Kontor

Kurz vor dem Falkensteiner Ufer sollte ein Schwimmer verschwunden sein – doch der Einsatz legt einen anderen Schluss nahe.

Hamburg. Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei am Sonntagabend: Passanten am Strandweg in Blankenese alarmierten die Rettungskräfte: Sie hätten kurz vor dem Falkensteiner Ufer einen Schwimmer gesehen, der um Hilfe gerufen habe und dann verschwunden sei, hieß es zunächst. Doch die Suche wurde gegen 21 Uhr erfolglos abgebrochen: Weder an Land noch im Fluss habe man eine hilfebedürftige Person angetroffen, heißt es vom Lagedienst der Feuerwehr. Mit Kleinbooten, einem Hubschrauber und vielen Einsatzkräften hatte man nach dem vermeintlichen Schwimmer gesucht.

Die Befragung der Polizei hatte laut Feuerwehr ergeben, dass die Einsatzkräfte alarmiert worden waren, weil ein Passant zwei Menschen in die Elbe hatte gehen sehen – nur eine Person sei aber wieder herausgekommen. Eventuell hatte die zweite Person das Ufer erreicht, ohne dass sie dabei beobachtet worden war.

Anwohner in Blankenese hatten bereits in den vergangenen Tagen immer häufiger von Schwimmern berichtet, die die Strömung unterschätzt hatten und so in Lebensgefahr geraten sind. Auch die Feuerwehr und die Umweltbehörde hatten bereits zu Beginn des Sommers vor der Gefahr gewarnt, die von einem Bad in der Elbe ausgehen kann.