Umweltunfall

Lkw rammt Lok im Hamburger Hafen: 200 Liter Öl ausgelaufen

Die Feuerwehr musste die Fahrbahn mit Sand reinigen

Die Feuerwehr musste die Fahrbahn mit Sand reinigen

Foto: TV News Kontor

Parallelstraße zur Köhlbrandbrücke gut zwei Stunden gesperrt. Übersah der Lkw-Fahrer das Rotlicht am Bahnübergang?

Am Montag gegen 5.30 Uhr ist am Bahnübergang in der Nippoldstraße Ecke Neuhöfer Damm ein Lkw mit einem Triebwagen der Hafenbahn zusammengestoßen. Der mit einem leeren Silo beladene Lkw wurde seitlich getroffen, dabei wurde sein Hydrauliktank aufgerissen und lief aus. 200 Liter Hydrauliköl ergossen sich auf die Straße.

20 Männer der Berufsfeuerwehr mussten die kontaminierte Fläche mit mehreren Sack Bindemittel auf einer Fläche von 10 mal 20 Metern abstreuen. Sie konnten das Eindringen des Öls in die Siele verhindern. Ein Notfallmanager der Bahn war vor Ort, die Experten der Umweltbehörde mussten aber nicht ausrücken. Die Stadtreinigung hat den kontaminierten Schlamm aus Öl und Bindemitteln aufgenommen und mittlerweile entsorgt.

Der Verkehr fließt wieder

Die Unfallursache ist unklar. Nach ersten Ermittlungen hat der Lkw-Fahrer das Signal am Bahnübergang übersehen. Die Polizei ermittelt noch. Die Nippoldstraße wurde teilgesperrt und war nur in Richtung Neuhöferstraße befahrbar, der Fahrstreifen in Richtung Köhlbranddeich musste gesperrt werden. Seit 7.54 Uhr fließt der Verkehr aber wieder. Lokführer und Lkw-Fahrer blieben unverletzt.