Hamburg. Seit 2015 ist in Hamburg die Zahl der Stellen in Präsidialstäben um fast 30 Prozent gestiegen. CDU kritisiert: „Senatoren wie Könige.“

Die Präsidialstäbe in den Behörden und der Senatskanzlei sind selten selbst Gegenstand von Berichterstattung, gehören aber zum Kreis der engsten Mitarbeiter von Senatoren und Bürgermeistern. In den vergangenen Jahren haben die Behördenchefs immer mehr Vertraute um sich geschart: als Büroleiter, persönliche Referenten oder Pressesprecher. Seit 2015 ist die Stellenzahl der Präsidialstäbe um 28,25 Prozent gewachsen, seit 2020 allein um 21,79 Prozent. Laut der Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Richard Seelmaecker sind in den Intendanzbereichen der elf Behörden sowie der Senatskanzlei aktuell 196,16 Stellen ausgewiesen.