Wollte man sich ein Bild von den Anfängen der Stader Geschichte machen, müsste man zwei Meter tief graben. Dann würde man auf die Hinterlassenschaften der Wikinger stoßen, die ab 850 die Siedlungen an der Unterelbe eroberten. Die erste schriftliche Erwähnung eines befestigten Handelsplatzes "Stethua" - also Stade - ist von 994 n. Chr., als Wikinger eben diese an einem kleinen Fluss, der Schwinge, gelegene Siedlung überfielen. Spuren des Mittelalters sind in Stade noch heute vorhanden, auch wenn zwei Drittel der Stadt 1659 einem Brand zum Opfer fielen. Beim Wiederaufbau hielt man sich an den alten Stadtgrundriss.