Hamburg. Der mitreißende finnische Dirigent Klaus Mäkelä knetet Streicherklänge – und bringt mit dem Oslo Philharmonic Schwung in den Raum.

Dirigieren ist eine sehr physische Sache. Das zu vermitteln, mit einer großen Lust an der Körperlichkeit, gehört zu den besonderen Stärken von Klaus Mäkelä. Der smarte Finne, Ende zwanzig, versprüht auf dem Podium eine mitreißende Energie, die ins Publikum abstrahlt. Auch am zweiten Abend seines Elbphilharmonie-Gastspiels mit dem Oslo Philharmonic, bei einem spannenden Programm, das einen Klassiker des 20. Jahrhunderts mit Werken der Romantik rahmt.