Hamburg. In der Elbphilharmonie begeisterte das Kurdistan-Festival mit Intensität und stilistischer Vielfalt ein komplettes Wochenende lang.

Ohne Musik hat das Leben keinen Sinn: Das ist, etwas zugespitzt, die Botschaft des Films „Half Moon“ aus dem Jahr 2006. Darin inszeniert Regisseur Bahman Ghobadi die beschwerliche Reise einer fiktiven kurdischen Band durchs Grenzgebiet zwischen Iran, Irak und Türkei. Selbst eisige Kälte, Schikanen der Polizei und zerstörte Instrumente können die Musiker nicht von ihrem Wunsch abbringen, endlich wieder ein Konzert zu spielen.