Hamburg

Bundestag beschließt Steuervorteile für Dienstfahrräder

Eine Frau fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit (Symbolbild).

Eine Frau fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit (Symbolbild).

Foto: dpa

Das gilt sowohl für Elektro- als auch für normale Fahrräder. Viele Hamburger Unternehmen setzen schon darauf.

Hamburg. Gute Nachrichten für Nutzer für Diensträdern: Der Bundestag hat die weitere steuerliche Förderung von Diensträdern beschlossen. Dafür hatten sich zuvor nach Angaben des Hamburger CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß nach dem Verkehrsausschuss auch der Finanzausschuss ausgesprochen. „Arbeitgeber bekommen die Möglichkeit, geldwerte Vorteile von Dienstfahrrädern an den Arbeitnehmer in Zukunft pauschal zu besteuern“, so Ploß. „Die monatliche Besteuerung von 0,5 Prozent des Listenpreises bleibt bestehen. Letztlich gibt es also mehr Möglichkeiten und attraktivere Rahmenbedingungen für die Anschaffung von Dienstfahrrädern.“

Christoph Ploß: „So schaffen wir Anreize für den Umstieg“.

Die Pauschalbesteuerung gelte sowohl für Elektrofahrräder als auch für normale Fahrräder, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. Viele Hamburger Unternehmen und Behörden bzw. deren Mitarbeiter setzten immer stärker auf Dienstfahrräder und würden daher profitieren. „Darüber hinaus werden wir mit dem Jahressteuergesetz auch batterie- und wasserstoffbetriebene Elektroautos (Brennstoffzellenfahrzeuge) fördern“, so Ploß. So sollten privat genutzte Dienstwagen bis 2030 nur mit 0,5 Prozent des Listenpreises versteuert werden.

Fahrzeuge, die weniger als 40.000 Euro kosten, nur mit 0,25 Prozent, so Ploß. „Als CDU werden wir die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Mitarbeiter weiter verbessern, die auf Dienstfahrräder setzen wollen“, sagte der CDU-Mann. „So schaffen wir Anreize, auf das Rad umzusteigen. Darüber hinaus werden wir nicht nur batteriebetriebene Elektroautos steuerlich fördern, sondern setzen auch auf Wasserstoff. Wasserstoff wird für die Mobilität und Wirtschaft Hamburgs eine zentrale Rolle spielen.“

Voraussichtlich Ende November soll sich der Bundesrat mit dem Jahressteuergesetzes befassen.