Bürgerschaft

Was Hamburgs CDU in Paris von Macron lernt

Nino Galetti (Konrad-Adenauer-Stiftung), Birgit Stöver, Roland Heintze, André Trepoll, Rüdiger Kruse im Plenarsaal der Ratsversammlung im Pariser Rathaus

Nino Galetti (Konrad-Adenauer-Stiftung), Birgit Stöver, Roland Heintze, André Trepoll, Rüdiger Kruse im Plenarsaal der Ratsversammlung im Pariser Rathaus

Foto: /CDU Hamburg

Klausur in der Stadt der Liebe – und dem Amtssitz des neuen französischen Präsidenten. Von Macron will die CDU profitieren.

Paris/Hamburg. Das Spitzenpersonal der Hamburger CDU ist zu einer Fortbildungsreise und Klausur in die französische Hauptstadt Paris gereist. Parteichef Roland Heintze, Fraktionschef André Trepoll, Parteivize und Stadtentwicklungspolitikerin Birgit Stöver und der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse haben sich von Mittwoch bis Sonnabend auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung mit der bevorstehende Parlamentswahl beschäftigt, sich Stadtentwicklungsprojekte angesehen und sich über Wirtschafts-, Verkehrs- und Sicherheitsthemen informiert.

„Paris als Stadt der Zukunft zeigt mit Projekten wie den neuen Wassertaxis, wie Metropolen innovative Ideen und die Digitalisierung optimal nutzen können“, sagte CDU-Chef Heintze. „Dabei spielt gerade auch die optimale Organisation der Wirtschaftsverkehre eine bedeutende Rolle. Davon muss Hamburg lernen, um auf Dauer nicht den Anschluss zu verlieren.“ Das „bloße Verwalten“ Hamburgs durch SPD-Bürgermeister Olaf Scholz reiche nicht. „Seine Kollegen in Paris sind deutlich weiter.“

Beratungen für Wahlprogramm 2020

Mit den Gesprächen während der vier Tage wolle die Hamburger CDU auch die Beratungen für das Bürgerschaftswahlprogramm 2020 einläuten, so Heintze. „Wichtig ist zu schauen, was vergleichbare Städte gut machen.“ Von der „En Marche“-Bewegung des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron könne man lernen, „dass Transparenz und die Beteiligung aller wichtige Bausteine für den Wahlerfolg sind“, so Heintze. Das werde auch die CDU-Strategie in Hamburg werden: „Zuhören, lernen und die richtigen Schlüsse ziehen.“

CDU-Fraktionschef Trepoll, sagte, er bewundere, dass die Pariser trotz Terrorgefahr „unerschütterlich“ seien. „Die hohen Sicherheitsstandards und die Wertschätzung gegenüber der Polizei sind notwendig und vorbildlich. Gleichzeitig schafft es Paris, sich unbeschwert weiterzuentwickeln. Für die europäische Bewerbung um Olympia 2024 wünsche ich alles Gute.“