Trotz Waffenverbots steigt auf St. Pauli die Zahl der Gewalttaten

Hamburg. Hamburgs SPD hält weiter an der Waffenverbotszone auf St. Pauli fest, obwohl die Zahl der Gewalttaten seitdem sogar gestiegen ist. Bislang habe es laut einer Senatsantwort noch „keine durchgreifenden Veränderungen“ gegeben. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Arno Münster, will diese sogenannte Durchsuchungsbefugnis um zwei weitere Jahre verlängern lassen. Sie erlaubt es der Polizei, in Verdachtsfällen bestimmte Personen auf Waffen zu durchsuchen. Diese Maßnahme habe dazu geführt, dass die Polizei mehr Waffen sichergestellt habe als vor der Einführung im Jahr 2012. Die FDP lehnt den Antrag, den die SPD-Mehrheitsfraktion in die Bürgerschaft einbringt, ab. Die Befugnis habe sich als untauglich erwiesen.