Autokorso der Hamburger Taxi-Fahrer

Taxi-Protest vor der Stadtentwicklungsbehörde

Viele Fahrer ärgern sich, weil am Hauptbahnhof häufig Fahrgäste abseits des offiziellen Standes abgefangen werden - schon 453 Anzeigen.

Hamburg. Das illegale Bereitstellen von Taxis im Bereich des Hauptbahnhofs soll ein Ende haben. Das wollen zumindest die Taxifahrer erreichen, die legal mit ihren Fahrzeugen an den Taxiständen auf Fahrgäste warten. Deshalb sind rund 130 Taxifahrer in einem Autokorso vom Hauptbahnhof zur Stadtentwicklungsbehörde (BSU) an der Stadthausbrücke gefahren, um ihrem Ärger Luft zu machen. Mit ihrem Protest wollen die Fahrer erreichen, dass die Behörde künftig konsequenter gegen Fahrer vorgeht, die nicht im Bereich des Taxistandes am Hauptbahnhof am Ausgang Kirchenallee warten, sondern illegal ein paar Meter weiter stehen und Fahrgäste aufnehmen: "Wir kennen diese Problematik und gehen dagegen selbstverständlich vor. Im vergangenen Jahr gab es 540 Anzeigen wegen dieses Deliktes. In diesem Jahr sind es bereits 453 Anzeigen", sagte Behörden-Sprecherin Helma Krstanoski.