Harburg
Schneverdingen

Faustballerinnen sind Vizemeister

Die U-18-Damen des TV Jahn Schneverdingen freuen sich über ihre Vizemeisterschaft im Faustball. 

Die U-18-Damen des TV Jahn Schneverdingen freuen sich über ihre Vizemeisterschaft im Faustball. 

Foto: TV Jahn Schneverdingen / HA

Im Endspiel musste sich das Team dem Überraschungsmeister Ahlhorner SV geschlagen geben.

Schneverdingen. Es ist nur eine einzige Niederlage – doch die kassierten die U-18-Frauen vom TV Jahn Schneverdingen eben ausgerechnet im Endspiel der Deutschen Meisterschaften im Faustball. Sie mussten sich dem Ahlhorner SV mit 0:2 geschlagen geben – Silbermedaille.

Gruppenphase und Halbfinale liefen glatt

Im Eröffnungsspiel der Vorrunde hatte der TV Jahn die Ahlhornerinnen noch mit 2:0 geschlagen. Auch in den weiteren Begegnungen gegen Berliner TS, TSV Pfungstadt und TSV Calw hatten die Rot-Weißen wenig Probleme und sicherten sich den Gruppensieg ohne Satzverlust. Trainerin Christine Seitz konnte dabei alle 7 Spielerinnen einsetzen und verschiedene Formationen testen. Somit war das Halbfinale bereits direkt erreicht.

Dort traf das Team auf den TSV Staffelstein, der sein Qualifikationsspiel gegen Calw mit 2:0 gewonnen hatte. Die Schneverdingerinnen starteten hochkonzentriert und zeigten dem TSV von Anfang an, wer der Favorit ist. Das überzeugende Angriffsspiel von Alina Karahmetovic und Helle Großmann bescherte einen 11:6 Satzerfolg. Die Deckung mit Zoe Kleiböhmer, Kimberly Groß und Nathalie Domurath agierte nahezu fehlerfrei und sicherte auch den zweiten Durchgang mit 11:6. Somit war das Finale erreicht, in dem man erneut auf den Ahlhorner SV traf. Die Oldenburgerinnen, die sich nach dem 7. Platz bei der Bezirksmeisterschaft nur durch die Hintertür für die DM qualifiziert hatten, gewannen ihr Halbfinale gegen Bayer 04 Leverkusen überraschend deutlich mit 11:1 und 11:5.

Fragwürde Schiedsrichterentscheidungen

Der Start ins Finale gehörte dem Team des TV Jahn. Bis zum 8:5 lief alles gut. Dann folgte ein unerklärlicher Bruch in allen Mannschaftsteilen und der ASV gewann den ersten Satz noch mit 13:11 in der Verlängerung. Im zweiten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, dass mit gleich drei fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichterin das Pendel zu Gunsten von Ahlhorn ausschlagen ließ. Mit 11:8 sicherte sich der ASV den Deutschen Meistertitel und der TV Jahn muss sich mit Silber begnügen.

Gänzlich unzufrieden war Trainerin Seitz aber nach dem verlorenen Finale nicht: „Wir haben ein gutes Wochenende erwischt und bis zum Endspiel keinerlei Probleme gehabt.“ Bronze ging an das Team von Bayer 04 Leverkusen.