Harburg
Fußball

Erhan Albayrak schießt Harburger TB zum 1:0-Sieg gegen Altenwerder

Foto: Ingo Brussolo

Landesliga-Spitzenreiter FC Türkiye hat bei 3:2-Auswärtssieg gegen Voran das Glück des Tüchtigen. Neuzugang Jeton Arifi erzielt den Siegtreffer erst in der Nachspielzeit.

Harburg. Ein Lebenszeichen gibt es vom Fußball-Landesligisten Harburger TB am Tabellenende. Im ultimativen Abstiegskampf zwischen dem Turnerbund und dem FTSV Altenwerder siegte der HTB mit 1:0. Von Anfang an war der HTB die spielbestimmende Mannschaft, besonders über die linke Angriffsseite machte man es dem FTSV schwer zu schaffen. Ein Standard von Spielmacher Kiril Schneider sorgten dann für den 1:0 Pausenstand. Seinen Eckball verwandelte Erhan Albayrak am zweiten Pfosten. Nach der Pause, überschlugen sich die Ereignisse. Altenwerders Torwart Murat Bakir zeigte einige unglaubliche Reflexe, hielt sogar einen Elfmeter von Mehmet Ören und brachte Jimmy Boateng in eine aussichtsreiche Position. Der scheiterte aber am Innenpfosten, Glück für Bakir. Stefan Janez und Baris Schulze auf Seiten Altenwerders sahen die rote und die Ampelkarte. Altenwerder musste die letzten 20 Minuten mit neun Spielern bestreiten. Der HTB vergab weiter beste Möglichkeiten, was Eugen Götz in den Schlussminuten fast noch bestraft hätte. Erst landete ein Ball von ihm am Pfosten, kurz vor dem Ende musste er das 1:1 erzielen, schob aber den Ball am langen Pfosten vorbei.

Auch beim Auswärtsspiel in Ohe hatte der FC Türkiye wieder das Glück des Tüchtigen. Ein Last-Minute-Treffer von Neuzugang Jeton Arifi sicherte dem Spitzenreiter der Hansastaffel aus Wilhelmsburg den 3:2 Sieg. Nach einer Stunde war Außenseiter Voran Ohe in Führung gegangen, postwendend gelang Bilyant Mustafov nach Vorarbeit von Lamin Jawla der Ausgleich. Danach war Jawla erneut der Taktgeber, dieses Mal fand sein Zuspiel Georgios Mikelatze in der Spitze, der Favorit ging wieder in Führung. Doch Ohe gab nicht auf, belohnte sich für das gute Spiel kurz vor dem Ende mit dem 2:2-Ausgleich. Die Nachspielzeit war längst abgelaufen, ehe Arifi dann das viel umjubelte 3:2 erzielte.

Einen Schönheitspreis gab es für das 1:1 im Duell zwischen Dersimspor und dem Klub Kosova nicht. Statt dessen herrschte Abstiegskampf pur und große Unruhe unter den Spielern. Max Grönhagen auf Seiten des Klub Kosova hatte die erste große Chance, er fand allerdings keinen Weg zum Tor. Bei Dersimspor schlug Benjamin Thiel einige schöne Ecken, Tore waren trotzdem Fehlanzeige. Die zweite Hälfte wurde durch viele Fouls unterbunden, beiden Mannschaften war die Angst vor einer Niederlage anzumerken. Dersimspor ging in Führung. Nach einem Einwurf verlor Kosova den Ball, der kam lang in die Spitze geflogen und landete bei Rustam Weizel. Dessen Treffer zum 1:0 gab dem Spiel von Dersimspor aber keine Ruhe und Kosova ließ nicht locker, hatte eine Viertelstunde vor dem Ende endlich einen guten Angriff vorzuweisen. Über Patrick Smereka kam der Ball zu Amir Ukshini, der behielt die Ruhe und glich aus. Die letzten Minuten waren hektisch, alle wollte nur noch den Schlusspfiff. Am Ende bewahrten sich beide Teams die Chance auf den Klassenerhalt.