Harburg
Neue Bewohner

Bald im Wildpark Schwarze Berge: „Alpakas to go“

Jack und Jimmy, die neuen Alpakas bei Nebel im Wildpark Schwarze Berge.

Jack und Jimmy, die neuen Alpakas bei Nebel im Wildpark Schwarze Berge.

Foto: Kira Ahrens / HA

Die ersten wolligen Tiere sind in Vahrendorf eingetroffen. Wenn sie sich eingewöhnt haben, dürfen Besucher mit ihnen spazieren gehen.

Vahrendorf. Mit großen, braunen Augen schauen sie sich neugierig um: Mit Jack und Jimmy sind diese Woche die ersten von fünf Alpakas im Wildpark Schwarze Berge eingetroffen. „Ganz klar, der weiße Jack ist der Mutigere von den beiden, obwohl er der Jüngere ist“, berichtet Cheftierpfleger Manuel Martens.

Jack feiert am 25. Dezember seinen ersten Geburtstag, während sein dunkelbrauner Halbbruder schon 15 Monate auf der Welt ist. Die beiden wolligen Peruaner kommen aus dem Luckenwalder Tierpark nahe Berlin. „Zu kalt wird es den Alpakas in den Schwarzen Bergen ganz bestimmt nicht,“ sagt Martens.

Tiere müssen sich erstmal eingewöhnen

„Alpakas sind anpassungsfähige und robuste Tiere.“ Trotz ihrer ursprünglichen Herkunft aus den Anden Südamerikas finden sich Alpakas auch in unseren gemäßigten Breitengraden Dank ihres schützenden Wollkleides gut zurecht. Ihre weiche Wolle zählt zu den edelsten Naturfasern. Dabei reichen die Farben der Tiere von Reinweiß über Beige zu allen Braun- und Rotbrauntönen bis hin zu Grauabstufungen und Tiefschwarz. Zukünftig plant der Wildpark Schwarze Berge „Alpakas to go“ anzubieten.

„Bei informativen Rundtouren können Besucher die freundlichen, neugierigen und zurückhaltenden Tiere hautnah kennenlernen und an der Leine führen,“ freut sich Geschäftsführer Arne Vaubel. Doch zunächst sollen sich die Herdentiere in ihrem neuen Zuhause eingewöhnen.